Trzebnica – Pfarrkirche Hl. Bartholomeus und Hl. Hedwig, Klosterhaus, Klosteranlage der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Borromäus (Kościół parafialny św. Bartłomieja i św. Jadwigi, d. klasztorny, zespół klasztorny ss. Boromeuszek)
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Trzebnica – Pfarrkirche Hl. Bartholomeus und Hl. Hedwig, Klosterhaus, Klosteranlage der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Borromäus (Kościół parafialny św. Bartłomieja i św. Jadwigi, d. klasztorny, zespół klasztorny ss. Boromeuszek)

Die Abtei in Trebnitz (Trzebnica) stiftete 1202 Heinrich I. mit seiner Frau Hedwig. Es war das erste Frauenkloster der Zisterzienser in Polen. Die Abtei war sehr wohlhabend – die Zisterzienser besaßen 73 Dörfer und 25 Vorwerke, bis zur Auflösung des Ordens im Jahre 1810. Nach der Auflösung des Klosters wurden in den Gebäuden Kriegsgefangene untergebracht und ein Militärkrankenhaus eingerichtet, hier befand sich ebenfalls eine Wollspinnerei. Am Ende des 19. Jahrhundert kauften die Johanniter einen Teil der Gebäude für ein Krankenhaus. Ab 1861 Arbeiten hier die Barmherzigen Schwerstern vom Hl. Borromäus.

Die heute zur Klosteranlage gehörende Kirche zum Hl. Bartholomäus und Hl. Hedwig ist eine Begräbnisstätte der schlesischen Piasten und ein Ort, der mit der Verehrung der Hl. Hedwig verbunden ist. Die dreischiffige Basilika mit einem Querschiff besitzt an der Fassade einen Turm. Sie ist ein spätromanisches Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Erwähnenswert ist der Umstand, dass bei dem Bau zum ersten Mal in Schlesien Backstein verwendet wurde. Aus der Entstehungszeit der Kirche sind die architektonischen Details der Steinkonstruktion sowie die romanischen und gotischen Giebelfelder erhalten. Zu Ehre der Hl. Hedwig wurde an den Chor eine Kapelle angebaut. Diese wird als der einzige klassische gotische Bau in Schlesien angesehen. Hier befindet sich ein Epitaph für die Herzogin Charlotte – der letzten Piastin. Im Fußboden der Krypta des Hl. Bartholomäus können wir die gotische Grabplatte des Herzogs Konrad II. betrachten. Vor dem Altar der Kirche befindet sich das gemeinsame Barockgrab Heinrich I. von Schlesien und des Hochmeister des Deutschen Ordens, Konrad von Feuchtwangen. Im reich ausgestatteten Innenraum, der im Barockstil gehalten ist, befinden sich der Hauptaltar, geschaffen von Franz Joseph Mangoldt aus dem 18. Jahrhundert und das illustrierte Heiligenleben der Hl. Hedwig aus der Werkstatt Michael Willmanns. In der hier befindlichen Schatzkammer wurden zahlreiche Kunstwerke gesammelt (unter diesen u. a. ein Reliquienschrein der Hl. Hedwig aus dem 16. Jahrhundert). Es befindet sich hier das marmorne Grabmal der Heiligen aus dem 17. Jahrhundert. 1943, zum 700. Todestag der Schutzpatronin, erhielt die Kirche auf Anweisung von Papst Pius XII. den Titel einer Basilika minor.

Das Klostergebäude entstand ebenfalls im 13. Jahrhundert, es wurde im 17. Jahrhundert dank der Äbtissin Katarzyna Pawłowska aus Wierzbno von Grund auf umgebaut. Die heutige Barockform erlangte das Gebäude im 18. Jahrhundert, es wurde auf einem rechteckigen Grundriss angelegt und besitzt zwei Innenhöfe,

Vor dem Haupteingang zur Kirche und Kloster befindet sich eine gewaltige 9 Meter hohe Säule mit einer Barockfigur des Hl. Johannes Nepomuk. Ein bedeutender Teil der Pilgerstätte von Trzebnica sind auch die Einsiedelei und der Kalvarienberg mit Kreuzweg-Kapelle im nahen Buchenwald.

Heute befindet sich in der Anlage das Haupthaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Borromäus und der Südflügel beherbergt ein Krankenhaus.

Kontakt:

Parafia św. Bartłomieja i św. Jadwigi Śl.

ul. Jana Pawła II 3, 55-100 Trzebnica

Tel. 71 312-11-18, 71 387-07-13, Fax 71 312-14-15

www.trzebnica.sds.pl

Email: Kontaktformular auf der Webseite

Kongregacja Sióstr Miłosierdzia św. Karola Boromeusza

ul. Ks. Bochenka 30, 55-100 Trzebnica

Tel. 71 387-41-00, Fax 71 312-09-98

www.boromeuszki.pl/kontakty.html

Email: smcb@boromeuszki.pl

Anfahrt:

Trzebnica befindet sich 25 km von Breslau. Mit dem Auto – Landstraße 5 Richtung Posen. Öffentliche Verkehrsmittel– regelmäßige Busse, Züge und private Anbieter (Busse) .

Besichtigungsmöglichkeiten:

Besichtigung der Basilika: allein oder mit Führer nach Voranmeldung, Tel. 71 388-78-26, 695-740-119. Besichtigung des Klosters - Tel. 71 387-41-22, 71 387-41-45.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

  • Pilgereise zu Pferde vom Sanktuarium in Trzebnica zum Sanktuarium Muttergottes in Licheń – Juni / Juli

Parkmöglichkeiten:

vorhanden

Gastronomie:

Restaurant „Ratuszowa”

Rynek 4, Trzebnica

Tel. 71 312-10-35

irbis.home.pl/trzebnica/ratuszowa.htm

Email: keine

Restaurant „Kasztelańska”

ul. Jana Pawła II 1, Trzebnica

Tel. 71 312-05-41

www, Email: keine

Restaurant „Karczma Leśna”

ul. Leśna 8, Trzebnica

Tel. 71 312-04-70

www.karczmalesna.pl

Email: karczma-lesna@wp.pl

Restaurant „Geneza”

Rynek 8, Trzebnica

Tel. 698-090-591

www.Restaurant-geneza.pl

Email: geneza@Restaurant-geneza.pl

Pizzeria „Palermo”

ul. św. Jadwigi 15, Trzebnica

Tel. 71 312-08-93

www.palermo.net.pl/index.php/pizzeria-trzebnica.html

Email: keine

Übernachtungsmöglichkeiten:

Dom Pielgrzyma Św. Jadwigi

ul. Jana Pawła II 3, Trzebnica

Tel. 71 387-28-20

www.trzebnica.sds.pl

Email: Kontaktformular auf der Webseite

Hotel „Pod Platanami”

ul. J. Kilińskiego 2, Trzebnica

Tel. 71 312-09-80

www.hotelplatany.prv.pl

Email: Kontaktformular auf der Webseite

Hotel „Nowy Dwór”

Nowy Dwór 2, Trzebnica

Tel./Fax 71 312-07-14

www.hotelnowydwor.eu

Email: rezerwacja@hotelowydwor.eu

Dom Wycieczkowy „Zdrój”

ul. Kościuszki 14-16, Trzebnica

Tel./fax 71 312-17-01, 607-930-58, 603-183-499

www.dwzdroj.pl

Email: dwzdroj@dwzdroj.pl

Touristeninformation:

Informacja Turystyczna i Lokalna Grupa Działania Kraina Wzgórz Trzebnickich

ul. Solna 6, 55-100 Trzebnica

Tel. 71 312-38-09

www.krainawzgorz.pl

Email: Kontaktformular auf der Webseite

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