Krzeszów – ehemalige Klosteranlage der Zisterzienser (Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, Kloster, St.-Josephs-Kirche, Abthaus, Nebengebäude, Klostergarten, 25 Kapellen des Kalvarienberges)
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Krzeszów – ehemalige Klosteranlage der Zisterzienser (Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, Kloster, St.-Josephs-Kirche, Abthaus, Nebengebäude, Klostergarten, 25 Kapellen des Kalvarienberges)

Laut den Annalen von Grüssau kamen die Zisterzienser 1292 aufgrund einer Schenkung von Bolko I., Herzog von Schweidnitz-Jauer in diese Gegend. Vorher befand sich hier ein Benediktinerkloster, das von Herzogin Anna, der Frau Heinrich II. besiedelt worden war. Ursprünglich lebten die Zisterzienser in Neuen (Krzeszówek), verlegten dann ihre Filiale 2 km weiter nach Grüssau. Dieser Ort ist bis heute erhalten und um seine Entstehung rankt sich eine Legende. Herzog Bolko schlief auf der Jagd im Wald von Grüssau ermüdet von der Suche nach einer Wasserquelle ein. Im Traum erschien ihm ein Engel, der ihm auftrug seinen Ring von sich zu werfen. Nach seinem Erwachen tat der Herzog, wie ihm Engel aufgetragen war, und wo der Ring zu Boden fiel, befand sich eine Quelle. Hier wurde das Kloster gegründet.

Die Abtei entwickelte sich rasch und vergrößerte seinen Besitz dank zahlreicher herzoglicher Schenkungen, aber auch durch Erwerbungen (z. B. Kauf der Stadt Schömberg für 280 Groschen). Eine besondere Blütezeit erlebte das Kloster im 17./18. Jahrhundert, dank des Abtes Bernhard Rosa, der ein großer Förderer der Künste war. Während seines Wirkens in Grüssau weilte hier der schlesische Poet und Mystiker Angelus Silesius, und es siedelten sich zahlreiche Bildhauer und Maler an. Diese Blütezeit beendete 1810 die Säkularisierung des Klosters durch die preußischen Herrscher

Heute ist Grüssau ein Sanktuarium und Walfahrtsort. Zur ehemaligen Zisterzienseranlage gehört die Klosterkirche (heute die Basilica Minor Mariä Himmelfahrt). Das spätbarocke Gotteshaus wurde 1728–1735 erbaut. Die einschiffige Kirche wurde auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes errichtet und besitzt zwei Türme an den Außenmauern. Das Gewölbe ist mit Fresken von Georg Wilhelm Neunhertz verziert. Als größter Schatz des Hauptaltars gilt das Gnadenbild Maria mi dem Jesuskind aus dem 13. Jahrhundert, 1997 durch Johannes Paul II. gekrönt. Besondere Beachtung verdient die Orgel von Michael Engler aus dem 18. Jahrhundert. An der Kirche schließt von Osten her das Mausoleum der Schweidnitzer Piasten – die Fürstenkapelle mit den Grabmälern Bolko I. und Bolko II. An der Ostseite der Fürstenkapelle steht die Maria-Magdalena-Kapelle mit dem Heiligen Grab.

Das Kloster Grüssau, das im 13. Jahrhundert gestiftet wurde, sollte im 18. Jahrhundert vollständig umgebaut werden (der Neubau wurde jedoch nicht abgeschlossen). Heute ist von diesem Neubau der südliche Hauptflügel mit seinen ursprünglichen Gewölben erhalten geblieben.

Auf dem Klostergelände befindet sich auch die St.-Josephs-Kirche, erbaut gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Ihr Inneres dominieren Wandmalereien von Michael Willmann, die Bibelszenen darstellen. Gleich neben der Kirche befindet sich das ehemalige Abthaus, das heute die Funktion eines Gästehauses erfüllt. Ein wichtiges Denkmal ist auch der Kalvarienberg, der aus sich in Kapellen befindenden Kreuzwegstationen besteht.

Beachtenswert ist auch das nicht weit von Grüssau (ca. 1 km) liegende „Bethlehem” – der hölzerne, am Wasser gelegene Pavillon der Äbte mit dekorativen Malereien im Inneren.

Kontakt:

Parafia Wniebowzięcia NMP - Bazylika Mniejsza

pl. Jana Pawła II 6, 58-405 Krzeszów

Tel. 75 742-32-79

www.opactwo.eu

Email: obsluga.pielgrzyma@gmail.com

Anfahrt:

Die Ortschaft liegt in der Gemeinde Kamienna Góra. Sie ist von Breslau ca. 100 km entfernt, ca. 40 km von Jelenia Góra und ca. 8 km von Kamienna Góra. Anfahrt – Landstraße 5, in Kamienna Góra Richtung Krzeszów. Das Zisterzienserkloster befindet sich im zentralen Teil von Krzeszów.

Besichtigungsmöglichkeiten:

1) 1.V. – 31.X.: Basilika: 8.00-18.00 Uhr mit Pause von 12.00 bis 12.45 Uhr; St.-Josephs-Kirche, Mausoleum der Piasten, Maria-Magdalena-Kapelle und Heiliges Grab, Zugang auf den Turm: 9.00-18.00 Uhr, nach Anmeldung beim Pilgerdienst (Obsługa Pielgrzyma).

2) 1.XI. – 30.IV.: Basilika. 8.00-17.00 Uhr St.-Josephs-Kirche, Mausoleum der Piasten, Maria-Magdalena-Kapelle und Heiliges Grab: 9.00-15.00 Uhr, nach Anmeldung beim Pilgerdienst (Obsługa Pielgrzyma).

Die Kapellen des Grüssauer Kalvarienbergs befinden sich nicht weit vom Sanktuarium: von 9.00 bis 18.00 Uhr.

Sommerpavillon des Abtes – nur nach vorheriger Reservierung beim Pilgerdienst.

Zutritt zum Kloster der Hl. Benediktinerinnen mit Besichtigung der Sammlung nur nach vorheriger Vereinbarung mit den Ordensschwestern.

Eintritt: Normal – 5 zł, ermäßigt –3 zł, Besichtigung mit Führer für Gruppen zusätzlich 50 zł (telefonische Voranmeldung).

Gottesdienste

1. V. – 31. X.: Sonn- und Feiertage: 7.30, 10.00, 12.00, 17.00 Uhr, werktags: 7.00, 12.00, 18.00 Uhr;

1. XI. – 30. IV.: Sonn- und Feiertage: 7.30, 10.00, 12.00, 17.00 Uhr, werktags: 7.00, 17.00 Uhr.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

Juli – Sommerliche Orgelkonzerte „Muzyka Dawnych Mistrzów” (11.00 Uhr in der Basilika, 15.30 Uhr in der St.-Josephs-Kirche)

Parkmöglichkeiten:

vorhanden

Gastronomie:

Restaurant „Stara Wozownia” (auf dem Klostergelände, links von der Klosterkirche)

pl. Jana Pawła II 3, 58-405 Krzeszów

Tel. 75 742-32-79

www: keine

Email: sanktuarium.krzeszow@gmail.com

Pizzeria, Restaurant „Rustykalna”

ul. Brokoffa 14, 58-405 Krzeszów

Tel. 75 742-3535

www: keine

Email: rustykalna@krzeszow.net

Übernachtungsmöglichkeiten:

Dom Rekolekcyjno-Pielgrzymkowy Sióstr Elżbietanek

Krzeszów, ul. św. Jana Nepomucena 10

Tel. 75 742-33-35

www.elzbietankikrzeszow.pl

Email: siostryelzbietanki@o2.pl

Klasztor Sióstr Benedyktynek

pl. Jana Pawła II 5, Krzeszów

Tel. 75 742-33-80

www: keine

Email: opactwossbenedyktynek@poczta.onet.pl

Touristeninformation:

Obsługa Pielgrzyma

Tel. 75 742-32-79

www: keine

Email: sanktuarium.krzeszow@gmail.com

 

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