Kamieniec Ząbkowicki – Klosterkirche Mariä Himmelfahrt (kościół klasztorny p.w. Wniebowzięcia NMP), Wirtschaftsgebäude
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Kamieniec Ząbkowicki – Klosterkirche Mariä Himmelfahrt (kościół klasztorny p.w. Wniebowzięcia NMP), Wirtschaftsgebäude

Das Zisterzienserkloster in Kamenz (Kamieniec Ząbkowicki) wurde als Filiale des Klosters Grüssau gegründet. Bevor die Zisterzienser sich hier niederließen (auf Anweisung des Bischofs Thomas), war es Sitz von Kanonikern des Hl. Augustinus aus der Breslauer Abtei auf dem Sande. Nach einem mehrjährigen Streit zwischen Augustinern und Zisterziensern wurde das Kloster Kamenz zusammen mit seinem Vermögen an den Zisterzienserorden übergeben. Zu jener Zeit waren dies ein gutes Dutzend Klosterdörfer, die aus einer Schenkung stammten. Die Übernahme des Kloster Kamenz durch die Zisterzienser wurde durch eine Bulle von Papst Innozenz IV. bestätigt, dessen Nachfolger Urban IV. die Rechte noch einmal bekräftigte.

Das gestiftete Vermögen verstanden die Zisterzienser hervorragend zu verwalten. Ähnlich wie in anderen Klöstern kam es zu einer starken Entwicklung der Landwirtschaft. Die Zisterzienser beschäftigten sich mit der Tierzucht, Fischerei, Jägerei und Imkerei. Auf den Ländereien der Abtei gab es u. a. Mühlen – die Zisterzienser fingen mit als erste an, diese in Schlesien zu errichten. Die Mönche trieben auch das Handwerk voran – es wurden Webereien, Gerbereien, Schustereien und Schmieden errichtet. Die Zisterzienser besaßen zahlreiche Wirtshäuser, das Kloster Kamenz ernährte sich nämlich von der Bierbrauerei und Brennerei; sie erhielten auch das Recht ihre eigenen Produkte auf den Märkten und Jahrmärkten von Wartha (Bardo) zu verkaufen. Der wirtschaftlich umsichtige Orden hatte auch sein Einkommen aus Mieteinnahmen aus Städten, die sich in seinem Besitz befanden, wie Frankenstein (Ząbkowice Śląskie), Schweidnitz (Świdnica), Münsterberg (Ziębice) und Glatz (Kłodzko). In Übereinstimmung mit den Ordensregeln kümmerten sich die Mönche auch um die Kranken, Armen und Einsamen. Nach der Säkularisierung kaufte das ehemalige Klostervermögen und die Ländereien zum größten Teil die Schwester des preußischen Königs, Frederike Louise Wilhelmine von Oranien. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Abtei in ein Lager für Kunstwerke, Bücher- und Archivsammlungen umgewandelt.

Zur ehemaligen Klosteranlage gehört die monumentale Klosterkirche, die heute die Funktion der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und Hl. Jakobus erfüllt (erbaut im gotischen Stil aus Bruchstein, mit einer Halle und drei Kirchenschiffen mit Querschiff). Im 18. Jahrhundert wurden die Innenräume durch Michael Willmann im Stil des Barocks verändert. In dieser Zeit entstanden auch der Hochaltar, gefertigt aus Lindenholz, sowie eine polychromierte Kanzel, die von Christoph Königer entworfen wurde. Die prächtigen Innenräume werden um Altäre und Kapellen sowie einen Kreuzweg aus dem 19. Jahrhundert bereichert.

Auf dem ehemaligen Klostergelände befinden ich auch der Abtpalast sowie zum Teil erhaltene Wirtschaftsgebäude mit dem Klostertor. Im Abtpalast kann man ein Fresko mit dem Wappen der Abtei und Veduten (u. a. der Kloster in Kamenz und Leubus/Lubiąż sowie der Kirche in Wartha/Bardo) sehen. Heute befindet sich im Klostergebäude eine Abteilung des Staatlichen Archivs in Breslau und die Wirtschaftsgebäude beherbergen das Büro des Ośrodek Hodowli Zarodowej (Tierzuchtzentrum).

Kontakt:

Parafia p.w. Najświętszej Maryi Panny i św. Jakuba Starszego

ul. Kolejowa 20, 57-230 Kamieniec Ząbkowicki

Tel. 74 817-31-30

www.kz.diecezja.swidnica.pl

Email: parafiakamieniec@interia.pl

Archiwum Państwowe Oddział w Kamieńcu Ząbkowickim

pl. Kościelny 4, 57-230 Kamieniec Ząbkowicki

Tel./fax 74 817-35-40

www: keine

Email: kamieniec@ap.wroc.pl

Hier finden Archivkurse und wechselnde Ausstellungen statt. Lesesaal geöffnet: Mo.-Fr., 9.00- 15.00 Uhr.

Anfahrt:

Kamieniec Ząbkowicki liegt im Kreis Ząbkowice, 80 km von Breslau entfernt und 10 km von Ząbkowice Śląskie. Anfahrt von Breslau– Landstraße 8 bis Ząbkowice Śląskie, danach auf der 382 bis Kamieniec Ząbkowicki.

Besichtigungsmöglichkeiten:

Nach Voranmeldung Tel. 74 817-31-30.

Gottesdienste

Sonn- und Feiertage: 8.30, 11.00, 18.00 Uhr

werktags 18.00 Uhr.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

Parkmöglichkeiten:

Vorhanden, bei der Kirche.

Gastronomie:

Noclegi i Restaurant „Pod Wieżą

ul. Ząbkowicka 9, 57-230 Kamieniec Ząbkowicki

Tel./fax 74 817-36-95

www, Email: keine

Übernachtungsmöglichkeiten:

Ośrodek Wypoczynkowo-Rekreacyjny „Tęcza”

ul. Zamkowa 4a, 57-230 Kamieniec Ząbkowicki

Tel. 74 817-42-00, Fax 74 817-36-00

www: keine

Email: owr_kamieniec@op.pl

Agroturystyka „Dziupla”

Śrem 10, 57-230 Kamieniec Ząbkowicki

Tel. 74 817-01-27 (nach 18.00 Uhr), 603-370-338

www.dziupla.dl.pl

Email: dziuplasrem@tlen.pl

Touristeninformation:

Powiatowe Centrum Informacji Turystycznej

ul. św. Wojciecha 5/1, 57-200 Ząbkowice Śl.

Tel. 74 815-74-01

www.ziemiazabkowicka.pl

Email: promocja@zabkowice-powiat.pl

Geöffnet: Mo.-Fr-: 8.30-15.30, Sa: 10-14; (V-IX) So.: 10-14.

 

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