Henryków – Klosterkirche der Zisterzienser, Mausoleum der Piasten, Zisterzienserkloster – Abtei und Seminar mit Wirtschaftsgebäuden und Vorwerken, Park der Abtei und die Filialkirche zum Hl. Andreas
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Henryków – Klosterkirche der Zisterzienser, Mausoleum der Piasten, Zisterzienserkloster – Abtei und Seminar mit Wirtschaftsgebäuden und Vorwerken, Park der Abtei und die Filialkirche zum Hl. Andreas

Die Abtei Heinrichau wurde auf Initiative des Domherren Nikolaus, Notar Herzogs Heinrich I., gegründet. Mit der Zeit übernahm jedoch der Herrscher zusammen mit seinem Sohn Heinrich II. die Rolle des Stifters. Über die Geschichte und Entwicklung des Stifts erfahren wir im Gründungsbuch des Klosters Heinrichau (Liber fundationis claustri sanctae Mariae Virginis in Heinrichow). In dieser auf lateinisch geschriebenen Klosterchronik steht ein Satz geschrieben, der als die ältesten geschriebenen Worte in polnischer Sprache angesehen wird: Day, ut ia pobrusa, a ti poziwai (Gib her, ich werde mahlen, ruh du dich aus). Heute befindet sich in der Abtei eine Kopie der Chronik (das Original wird im Archiv des Erzbistums Breslau verwahrt). Das Kloster entstand im 13. Jahrhundert als eine Filiale des Klosters in Leubus und seine wichtigste Einnahmequelle waren die fruchtbaren Ländereien. Der Konvent besaß das Recht ein Wirtshaus zu führen mit der Möglichkeit Bier zu brauen. Das Kloster bekam ebenfalls das Recht in diesem Gebiet Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei und Eisen abzubauen.

Über das finale Schicksal des Klosters entschied Friedrich Wilhelm III., indem dieser die Säkularisierung der gegenüber dem Staat verschuldeten schlesischen Klöster anordnete. Ein Teil der vom Staat eingezogenen Besitztümer kaufte damals die niederländische Königin Frederike Luise Wilhelmine von Oranien. Die nächste wichtige Etappe in der Geschichte von Heinrichau war die Übernahme durch das Fürstenhaus Sachsen-Weimar und die Umgestaltung des Klosters in eine Residenz. In jener Zeit entstanden der italienische Schlossgarten und ein Landschaftspark, nach Plänen von Eduard Petzold.

Zur Anlage gehört die Kirche Mariä Himmelfahrt und Hl. Johannes dem Täufer aus dem 13. Jahrhundert. In dieser überwiegt eine barocke Einrichtung, u. a. Gemälde von Michael Willmann und seinen Schülern. Besondere Beachtung verdient das gotische Grabmal für Bolko II. und seine Gemahlin Jutta aus dem 14. Jahrhundert sowie das Chorgestühl aus dem 16.-17. Jahrhundert. Die vor dem Kloster errichtete Säule der Dreifaltigkeit stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Das Kloster in der Abtei Heinrichau wurde in den Jahren 1681-1702 einem Umbau unterzogen, bei dem die mittelalterlichen Elemente des Baus erhalten wurden, z. B. die nicht lange vorher entdeckten Portale. Heute befindet sich im Klostergebäude eine Filiale des Obersten Priesterseminars. In den zugänglichen Räumlichkeiten (Refektorium, Purpursaal, Eichensaal und Gelber Saal) können hier Meisterwerke der Malerei bewundert werden, unter diesen Werke von Michael Willmann sowie Gewölbe mit Stuckverzierungen.

Auf der Anlage befindet sich ebenfalls die im 14. Jahrhundert im Stil der Gotik errichtete Andreaskirche – heute eine Friedhofskirche – sowie die die Figur des Hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert. Zum Kloster gehört ein Klostergarten, in dem sich der Sommerpavillon der Äbte sowie eine Orangerie (heute Turnhalle und Aula) befinden. In der Sommerlaube des Abtes ist ein Café untergebracht und unweit von diesem befindet sich ein kleiner Tiergarten. Beachtung verdienen ebenfalls: das Obere Tor (18. Jhd.), das auf den Hof des Klosters führt, das Untere Tor (17. Jhd.), das sich auf dem Weg zum Wirtschaftshof befindet, das Parktor (18. Jhd.), das den Park abtrennt, und ebenfalls die Überreste der Wehrmauer mit Bastei aus dem 15. Jahrhundert. Von Westen her wird die Abtei von einer Reihe von Nebengebäuden begrenzt (unter diesen das Haus der Offizialen und Handwerker) Im anliegenden Park befindet sich das Mausoleum der Fürsten von Sachsen-Weimar.

Kontakt:

Klasztor Księgi Henrykowskiej

pl. Cystersów 1, 57-210 Henryków

Tel. 74 810-51-35, 74 810-50-50

www.henrykow.eu

Email: henrykow@archidiecezja.wroc.pl

Anfahrt:

Die Ortschaft liegt in der Gemeinde Ziębice, im Kreis Ząbkowice. Es ist ca. 55 km von Breslau entfernt, von Strzelin 15 km, von Ziębice 9 km. Anfahrt von Breslau –A4 Richtung Katowice, Abfahrt auf die 395 Richtung Strzelin, hinter Strzelin weiterhin auf der 395 Richtung Ziębice.

Besichtigungsmöglichkeiten:

V., VI. und IX.: Sa. 12.00 und 14.00 Uhr, So. 11.00, 14.00 i 16.00 Uhr;

VII. und VIII.: täglich 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr.

Zu anderen Terminen können Gruppenreservierungen gemacht werden (Mo.-Fr., 8.00-14.00 Uhr unter Tel. 74 810-51-35).

Eintritt: Normal – 10 zł, ermäßigt –5 zł.

 

Gottesdienste in der Klosterkirche:

Sonn- und Feiertage: 7.30, 9.00, 12.00 Uhr

werktags: 6.30, 7.00 Uhr.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

Parkmöglichkeiten:

vorhanden.

Gastronomie:

Restaurant „Piastowska”

ul. H. Brodatego 51, Henryków

Tel. 74 810-50-65

www, Email: keine

Pizzeria „13”

ul. Wałowa 13, Ziębice

Tel. 74 819-21-73

www – keine

Email: pizzeria13.ziebice@op.pl

Restaurant „Ratuszowa”

Rynek 44, Ziębice

Tel. 666-541-880

www, Email: keine

Restaurant „Ziębiczanka”

ul. Kolejowa 44, Ziębice

Tel. 74 819-16-75

www, Email: keine

Klubo-Kawiarnia „Der Dans”

ul. Wałowa 34, Ziębice

Tel. 74 819-12-88, Tel./fax 74 819-08-00

www.derdans.pl

Email: biuro@derdans.pl

Übernachtungsmöglichkeiten:

Klasztor Księgi Henrykowskiej

(auf dem Gelände des Klosters gibt es in der Zeit 1. VII.-25. VIII. Übernachtungsmöglichkeiten im katholischen Internat LO)

pl. Cystersów 1, 57-210 Henryków

Tel. 74 810-51-35

www.henrykow.eu

Email: henrykow@archidiecezja.wroc.pl

Gospodarstwo Ekoturystyczne

Nowina 6, 57-210 Henryków

Tel. 74 810-26-87

www.nowina5.pl

Email: nowina5@op.pl

Pensjonat „Słoneczny Punkt”

ul. Mała 1, 57-220 Ziębice

Tel. 74 819-07-52

www.weselicho.eu

Email: weselicho@weselicho.eu

Touristeninformation:

Powiatowe Centrum Informacji Turystycznej

ul. św. Wojciecha 5/1, 57-200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 815-74-01

www.ziemiazabkowicka.pl

Email: promocja@zabkowice-powiat.pl

Geöffnet: Mo.-Fr-: 8.30-15.30, Sa: 10-14; (V-IX) So.: 10-14.

 

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