Dzierżoniów – Rathaus mit Ring, Stadtmauer
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Dzierżoniów – Rathaus mit Ring, Stadtmauer

Das Rathaus in Reichenbach im Eulengebirge (Dzierżoniów) wurde auf Anweisung Bolko I., Herzog von Schweidnitz-Jauer erbaut. Ab dem 14. Jahrhundert diente das Gebäude auch dem Handel. Nach mehreren Bränden im 15.-18. Jahrhundert wurde es abgerissen, um Platz für den heutigen Bau zu schaffen, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Vom früheren mittelalterlichen Gebäude ist der viereckige Turm mit seiner spätgotischen Balustrade erhalten. Auf seiner Spitze kann man die Figur eines Trommlers sehen, der der Legende nach die Stadt vor einem Überfall durch schwedische Truppen warnte.

Der Rathausturm (Höhe 47 m) kann täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr besucht werden, von hier aus kann das Stadtpanorama und die Umgebung bewundert werden

Im Rathauskeller befindet sich das Cafe „Pod Doboszem” (Dzierżoniów, Rynek 1, Tel. 74/ 645 08 35). Hier werden können auch warme Speisen zu sich genommen werden und Bilder von Künstlern aus Dzierżoniów besichtigt werden.

Auf dem Marktplatz befindet sich die Statue des Hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert. Diese stand bis 1911 an diesem Ort, wurde jedoch nach einem langen Streit zwischen Protestanten und Katholiken vor die Dreifaltigkeit-Kirche versetzt. Vor nicht allzu langer Zeit, nämlich 2002, kehrte die Statue an ihren ursprünglichen Platz auf dem Ring zurück.

Beachtung verdienen auch ein Bürgerhaus am Ring im klassizistischen Stil, das einen besonderen künstlerischen Wert hat (Rynek nr 39). Auf seinem Dach befindet sich ein Türmchen, das früher astronomischen Zwecken diente (es wurde für den Hausbesitzer, den Kaufmann Melchior Kellner, errichtet).

Die Wehrmauer von Reichenbach wurde auf Anweisung von Herzog Bolko I. am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet. Ursprünglich war die Stadt nur von einem Mauerring, der mit Wehrtürmen verstärkt war, umgeben. Später (im 14. und 15. Jahrhundert) wurde ein zusätzlicher Außenring mit vier Toren erbaut. Seit dem 18. Jahrhundert wurde die Stadtmauer schrittweise abgerissen, da sie ihre alte Bedeutung verloren hatte. Trotz alledem ist heute noch ein großer Teil der alten Befestigung erhalten. Im 19. Jahrhundert wurden in die noch übrig gebliebenen Fragmente Portale eingemauert, die aus abgerissenen Häusern auf dem Ring stammten.

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