Dzierżoniów – Marienkirche, Dreifaltigkeitskirche, Synagoge (kościół p.w. Maryi Matki Kościoła, kościół p.w. Świętej Trójcy, Synagoga)
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Dzierżoniów – Marienkirche, Dreifaltigkeitskirche, Synagoge (kościół p.w. Maryi Matki Kościoła, kościół p.w. Świętej Trójcy, Synagoga)

Die Marienkirche ist ein klassizistischer Bau, der 1795-1798 errichtet wurde. Ursprünglich handelte es sich um eine evangelische Kirche, erbaut nach Plänen des berühmten Architekten Carl Gotthard Langhans, der auch das Brandenburger Tor in Berlin geschaffen hat. Noch bis 1962 diente das Gotteshaus der evangelischen Gemeinde. Nachdem die Kirche von der Stadt übernommen worden war, wurde diese als Möbellager genutzt und brannte kurze Zeit später aus. Schließlich wurde die Kirche an die katholische Gemeinde übergeben und nach der Konsekration 1979 restauriert. Im Inneren der Kirche befindet sich der Altar mit einem Ölgemälde der Schutzherrin der Kirche – Maria, Mutter Jesu. Die Fassade wird von markanten Säulen geziert.

Die heutige katholische Kirche gilt als ein wertvolles Kirchendenkmal in Niederschlesien.

Dzierżoniów, ul. Świdnicka 20

Tel. 74 831-48-48

Gottesdienste

Sonn- und Feiertage: 7.30, 9.00, 10.45, 12.00, 18.00, 19.00 Uhr

werktags: 7.00, 18.00 Uhr.

Die Friedhofskirche Heilige Dreifaltigkeit wurde Ende des 14. Jahrhunderts auf einem achtseitigen Grundriss erbaut. Das Gotteshaus wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgebaut und während des letzten im neugotischen Stil erhielt die Kirche eine Apsis und einen Turm. Bei dem Bau handelt es sich um eine Saalkirche mit einem Krüppelwalmdach.

Die Dreifaltigkeitskirche ist eine Filialkirche der Pfarrei Maria Mutter der Kirche (parafii p.w. Maryi Matki Kościoła) (Tel. 74 831-48-48).

Gottesdienste

Zwei Sonntage nach Ostern und an Trinitatis 15.00 Uhr.

Die Synagoge wurde durch die jüdische Gemeinde zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. In der Zeit mit dem größten jüdischen Bevölkerungsanteil in Dzierżoniów, die in die Jahre 1946-1948 fiel, betrug die Zahl der jüdischen Bürger 8000, was 40 % der Einwohner ausmachte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Synagoge dem Jüdischen Komitee der Wojewodschaft übertragen, worauf diese renoviert wurde und für das Abhalten von Gottesdiensten hergerichtet wurde, die hier mit Unterbrechungen bis 1980 stattfanden. 2007 wurde die Synagoge von der Stiftung Beiteinu Chaj–2004 (Fundacja Beiteinu Chaj–2004) übernommen. Nach der geplanten grundlegenden Erneuerung soll sie ein Zentrum für interkulturelle Begegnungen beherbergen.

Das eklektische Gebäude der Synagoge wurde aus Backstein gemauert und auf einem rechteckigen Grundriss angelegt. Im Erdgeschoss befindet sich der Gebetssaal, der von der für die Frauen bestimmten Galerie umfasst ist. Im Inneren ist der Toraschrein erhalten. Hinter der Synagoge befand sich der alte jüdische Friedhof aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Synagoge steht seit 1994 unter Denkmalschutz und wird zurzeit nicht benutzt.

Um die Synagoge zu besichtigen, kontaktieren Sie bitte die Stiftung Beiteinu Chaj-2004 (Fundacją Beiteinu Chaj-2004), www.synagoguefund.com, dorinbl@gmail.com.

Mehr Informationen gibt unter genannten Internetadressen oder über direkten Kontakt mit den entsprechenden Gemeindeinstitutionen in Dzierżoniów.

Centrum Informacji Turystycznej

Rynek 1 (hinter dem schmiedeeisernen Tor), 58-200 Dzierżoniów

Tel./fax 74 645-04-02

www.dzierzoniow.pl

Öffnungszeiten: Mo.-So. 10.00-18.00

Dzierżoniowski Ośrodek Kultury

ul. Świdnicka 23, 58 200 Dzierżoniów

Tel. 74 646-46-60

www.dok.pl

Teil des Kulturzentrums ist Ausstellung Izba Regionalna (Regionale Stube) in Dzierżoniów (ul. Świdnicka 30). Die Museumssammlung verteilt sich auf fünf Säle. Wir finden hier Exponate zur Stadtgeschichte, aber auch die „Schlesische Stube” mit Alltagsgegenständen, u. a. Schlesische Möbelstücke.

Verein der Liebhaber von Dzierżoniów (Towarzystwo Miłośników Dzierżoniowa)

ul. Świdnicka 30, 58 200 Dzierżoniów

Tel. 74 645-17-16

www.tmd.mbp.dzierzoniow.pl

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