Jelenia Góra – Schloss Czarne (Schwarzbach)
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Jelenia Góra – Schloss Czarne (Schwarzbach)

Das heutige Schloss im Frührenaissance-Stil entstand wahrscheinlich an der Stelle einer alten Wehranlage. Den Bau des Schlosses Czarne (Schwarzbach) begann 1559 Kasper Schaffgotsch. Es entstand ein mehrstöckiges Steingebäude mit einem Innenhof, Wehrmauern und einem Turm, das von einem Graben umgeben war. 1584 ging die Anlage von der Familie Schaffgotsch in den Besitz von Gregorius von Kahlen über. Die nächsten Besitzer waren Ernst von Nimptsch sowie Friedrich von Nimptsch (von 1606), der nach einem Brand im Jahre 1623 das Schloss ausbaute, ohne jedoch diesem seine Renaissance-Gestalt zu nehmen. 1679 kaufte die Stadt Hirschberg das Dorf zusammen mit dem Anwesen. 1713 wurde das Schloss durch einen erneuten Brand teilweise zerstört. Während der Renovierung wurde an den Westflügel ein Gebäude angebaut, das jenem am Ostflügel entsprach, und der Turm wurde mit einem Helm im Barock-Stil bedeckt. Während der Modernisierung um das Jahr 1885 wurden der Ostflügel und die Giebelwand entfernt. Das Gebäude wurde damals mit einem Satteldach bedeckt, das bis heute erhalten ist.

Nach dem Krieg, nachdem die Anlage in eine LPG umgewandelt worden war, zerfiel das Gebäude langsam zur Ruine. In den Jahren 1983 – 1987 wurden erste Sicherungsarbeiten durchgeführt, aber erst 1999–2002 begannen grundlegende Bau- und Restaurierungsarbeiten, die aus dem PHARE-Programm der EU mitfinanziert wurden

Gut erhalten sind der Turm mit seinen Schießscharten, an einer der Ecken des Gebäudes, und im Schlossinneren die geschnitzten Holzstufen sowie zum Teil die Renaissance-Wandmalereien. Ein Teil der Gemächer ist in einem einigermaßen guten Zustand. Heute befindet sich im Schloss Czarne ein 1991 gegründetes Ökologisches Zentrum, das Bildungsarbeit, Workshops und Festivitäten organisiert. Hier finden ebenfalls Aufführungen und wissenschaftliche Vorträge statt. Im Gebäude sind auch ein Restaurant mit einem Homarium (eines von dreien dieser Art in Polen, neben Krakau und Warschau) sowie ein Konferenz- und Bankettsaal untergebracht.

 

Kontakt:

Dwór Czarne, Fundacja Kultury Ekologicznej

ul. Strumykowa 2, 58-500 Jelenia Góra

Tel. 75 649-53-61, 75 649-53-62

www.dworczarne.pl

Email: fke.prezes@gmail.com

 

Anfahrt:

Das Schloss liegt im Tal des Schwarzbaches (Pijawnika). In Jelenia Góra mit der Buslinie 1 (Richtung ul. Orzeszkowa), ca. einstündiger Spaziergang vom Stadtzentrum Jelenia Góra.

 

Parkmöglichkeiten:

am Schloss Dwór Czarne.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Ja.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

Dzień Ziemniaka (Kartoffelfest), das im Oktober stattfindet.

 

Gastronomie:

Restaurant Corte Nero przy Dworze Czarne

ul. Strumykowa 2, 58-500 Jelenia Góra

Tel. 503-428-355, 501-404-592

www.cortenero.pl

Email: keine

 

Restaurant Kurna Chata

pl. Ratuszowy 23/24, Jelenia Góra

Tel. 75 642-58-50

www.kurnachata.pl

Email: bar@kurnachata.pl

 

Złoty Klub Bosmana

ul. Pocztowa 6, 58 -500 Jelenia Góra

Tel. 75 753-25-39

www.zloty-klub-bosmana.pl

Restaurant@zloty-klub-bosmana.pl

 

Pizzeria i Restaurant Konkret

ul. 1 Maja 44, Jelenia Góra

Tel. 75 645-72-56

www.konkretniezjesz.pl

Email: keine

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Hotel Caspar

pl. Piastowski 28, 58 - 560 Jelenia Góra

Tel. 75 645-50-01

www.caspar.pl

Email: recepcja@caspar.pl

 

Willa Róża Wiatrów

ul. Zamkowa 5, Jelenia Góra

Tel. 75 754-55-90, 607-446-644

www.willarozawiatrow.pl

Email: keine

Touristeninformation:

Punkt Informacji Turystycznej i Kulturalnej

ul. Bankowa 27, Jelenia Góra

Tel. 75 767-69-25

www.jeleniagora.pl, www.karkonosze.it.pl

Geöffnet: Mo. – Fr. 9.00 – 18.00 Uhr, Sa. 10 – 14 Uhr, So. (VII – IX) 10 -14 Uhr.