Jagniątków – Gerhard-Hauptmann-Museum, Gnadenkirche (kościół p. w. Miłosierdzia Bożego)
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Jagniątków – Gerhard-Hauptmann-Museum, Gnadenkirche

Gerhard Hauptmann ist einer der angesehensten deutschen Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk sind die „Weber”, ein Drama, das den Aufstand der schlesischen Weber am Fuße des Eulengebirges zum Hintergrund hat. Von 1901 bis zu seinem Tod lebte der Schriftsteller in Agnetendorf (Jagniątków). In diesem malerischen Örtchen, gelegen im Schindeltal (dolina Wrzosówki ) befindet sich heute ein Museum, das dem Nobelpreisträger gewidmet ist. Dieses befindet sich in der ehemaligen Villa Hauptmanns. Das Gebäude entstand am Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen des Berliner Architekten Hans Griesebach. Bis 1946 beherbergte die Villa eine große Anzahl von Kunstwerken. Die Eingangshalle zierten mittelalterliche Skulpturen, in der Bibliothek war eine Münzsammlung ausgestellt und in den restlichen Räumlichkeiten hingen zahlreiche Bilder, u. a. von Otto Mueller, Louis Corinth sowie Ludwig von Hoffmann. Es gab auch eine Sammlung alter und moderner Graphiken (u. a. Dürer, Callot, Ostade), Portraits der Familie Hauptmann sowie verzierte Glasfenster. Nach 1945 diente die Villa dem Kinderfreizeitheim „Warszawianka” (bis 1997). Früher wurde die Villa auch Wiesenstein genannt, wahrscheinlich aufgrund der weiten Parkanlage, die sich um das Gebäude erstreckte, als auch der wunderbaren Aufsicht auf das Riesengebirge, die sich von hieraus bot. 1989 beschlossen Bundeskanzler Helmut Kohl  und der polnische Premierminister Tadeusz Mazowiecki an diesem Ort ein Museum einzurichten, das den berühmten Dramaturgen und Schriftsteller gewidmet sein sollte. Am 1. September 2001 wurde das Gerhard-Hauptmann-Haus nach einer grundlegenden Renovierung feierlich eröffnet

In der Eingangshalle befindet sich eine Wandmalerei aus dem Jahre 1922 des schlesischen Malers Johannes Maximilian Avenarius. Diese zeigt Szenen aus den Werken des Autors. Außer der Eingangshalle, auch „Paradieshalle” genannt, kann das alte Arbeitszimmer, die Bibliothek, das Ess- sowie Kaminzimmer besichtigt werden. Ausgestellt sind ebenfalls Erinnerungsstücke in Form von Briefen, Dokumenten und Erstausgaben von Büchern. Die Museumsausstellung besteht aus der Dauerausstellung „100 Jahre Villa Wiesenstein”, die die Geschichte des Hauses im Zusammenhang mit dem dramaturgischen Schaffen Hauptmanns darstellt, der Multimedia-Ausstellung „Gerhard Hauptmann im Wirbel der Geschichte”, die die Biographie des Schriftstellers interaktiv darstellt, sowie aus wechselnden Ausstellungen, die sich mit den Werken Hauptmanns sowie der Geschichte der Region beschäftigen und die sich im Kaminzimmer befinden. Im Erdgeschoss des Hauses befinden sich ein kleiner Museumsladen und ein Cafe. In der Villa finden Konzerte, Aufführungen, Ausstellung, Vernissagen, Literaturabende, Colloquien und wissenschaftliche Konferenzen statt.

Kontakt:

 Muzeum Miejskie Dom Gerharda Hauptmanna w Jeleniej Górze – Jagniątkowie

ul. Michałowicka 32, 58- 570 Jelenia Góra

Tel. 75 755 32 86

www.muzeum-dgh.pl

Email: kontakt@muzeum-dgh.pl

Öffnungszeiten: Das Museum ist das ganze Jahr über geöffnet: 9.00 -16.00 Uhr ( X-IV) sowie 9.00 -17.00 Uhr (V-IX). Montags geschlossen. Eintritt: normal – 6 zł., ermäßigt – 3 zł; dienstags – Eintritt frei. 

In Agnetendorf befinden sich auch andere sehenswerte Denkmäler. Auf Initiative des damaligen Pfarrers des Pfarrbezirks Sobieszów, Antoni Koniński wurde 1980-1986 die Gnadenkirche errichtet und am 4. September 1985 durch Bischof Tadeusz Rybak geweiht. Die Kirche wurde Kirchen in der Hohen Tatra nachempfunden. Die Kirche aus Holz und Stein besuchen zahlreiche Touristen. Das Gebäude befindet sich am Hang des Berges Sośnik in der ul. Saneczkowej 1. Die Pfarre gehört zum Dekanat Szklarska Poręba und nimmt aktiv an den „Dni Jagniątkowe” (Agnetendorfer-Tage) teil – eine Veranstaltung, die einen sicheren und nachhaltigen Tourismus unterstützt.

ul. Saneczkowa 1, 58 – 570 Jelenia Góra - Jagniątków

Gottesdienste: So. : 8.00 i 12.00; Di., Mi., Fr., Sa.: 18.00 Uhr (in der Winterzeit – 17.00Uhr).