Wrocław – Grunwaldzki-Brücke
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Wrocław – Grunwaldzki-Brücke

Die Most Grunwaldzki, ehemals Kaiserbrücke, aus den Jahren 1908-10 ist die berühmteste und am meisten ins Auge fallende unter den Breslauer Brücken. Außerdem wurde sie aufgrund ihrer einzigartigen Silhouette eines der Symbole der Stadt. Sie ist außerdem ein technisches Denkmal, das unter Brückenbauern aufgrund seiner außergewöhnlichen bautechnischen Lösung bekannt ist.

Der Bau eines neuen Übergangs über die Oder war schon 1890 geplant worden, im Zusammenhang mit der Bau neuer Villenviertel (Sępolna, Zalesia und Zacisza) sowie der Entstehung von Ausstellungs-, Sport- und Freizeitflächen in deren Nachbarschaft. Jedoch schrieb die Stadt erst 1905 einen Wettbewerb für die Planung einer neuen Brücke aus. Die Ausschreibung gewann das Projekt von dem Ingenieur Dr. R. Weyrauch (später Professor an der Technischen Universität Stuttgart) und dem Architekten Martin Mager aus Hamburg; mit diesen arbeiteten später M. Mayer und der Konstrukteur Scholtz zusammen. Für den Bau wurde eines der teuersten Projekte ausgewählt, hauptsächlich aufgrund des ästhetischen Aspekts – es entstand ein monumentales Bauwerk, das wunderbar mit der bereits bestehenden Bebauung harmonierte und gleichzeitig nicht den Blick auf die Dominsel versperrte. Die Kosten beliefen sich auf 2 810 Tausend Mark und es wurden 2400 t Granitblöcke und 2300 t Stahl verbaut.

Die Brückenkonstruktion halten zwei Ziegelpylone, die mit Granit verkleidet sind – jeder in der Form eines Triumphbogens, bestehend aus zwei Türmen, die über einen Bogen mit einander verbunden sind. Auf den Pylonen verläuft die Stahlkonstruktion, die die Brücke so einzigartig macht: dies sind sog. Trägerbänder aus genietetem Stahlblech, die flach angeordnet sind (die einzige Brücke dieser Art. auf der Welt). An diesen sind Aufhänger befestigt, die die Brücke versteifenden Balken halten.

Die Spannweite der Brücke beträgt 112,5 m – zum Zeitpunkt des Baus war die Brücke die zweitlängste Hängebrücke in Deutschland. Die Brückenportale wurden im Geiste der Neoromanik gestaltet und mit Flachreliefs mit Adlern und dem Wappen Breslaus verziert. Ursprünglich krönten die Brücke Spitzhelme. Diese historisierende Architektur steht im Kontrast zur modernen Stahlkonstruktion.

Die Brücke trug anfangs den Namen Kaiserbrücke, in der Weimarer Republik Freiheitsbrücke und in der Zeit des Nationalsozialismus erneut Kaiserbrücke. 1947 erhielt Brücke aus Anlass des zufälligen Zusammenfalls der Wiedereröffnung der Brücke mit dem 500 Jahrestag der Schlacht bei Tannenberg (pol. Schlacht bei Grunwald) ihren heutigen Namen.

1945 wurde die Brücke schwer beschädigt (sie stürzte nicht ein, da sie von vier Pfeilern, die auf gesunkenen Barken errichtet worden waren, gestützt wurde). In den Jahren 1945-47 wurde die Brücke repariert und seit 1976 steht diese unter Denkmalschutz.

Heute ist die Most Grunwaldzki eine der Hauptbrücken in Breslau, die von Autos, Straßenbahnen und Fußgängern benutzt wird.

Kontakt:

Most Grunwaldzki (über die Oder)

am pl. Grunwaldzki und ul. Oławska

Anfahrt:

Über die Bürcke verläuft die Nationalstraße Nr. 8.

Besichtigungsmöglichkeiten:

Die Brücke ist in Gebrauch, frei zugänglich für Fußgänger und Fahrzeuge.

Eine interessante Form die Brücke zu bewundern, stellt eine Bootsfahrt auf der Oder dar. Ausflugsschiffe fahren vom 15. März bis zum 30. November. Informationen unter der Telefonnummer 71 328 36 18, e-mail: statek.wroclaw@wp.pl. In der kleinen Oderbucht am Nationalmuseum (Muzeum Narodowym), der sog. Zatoka Gondoli können kleine Boote und Kajaks ausgeliehen werden (vom 1.4 bis 30.10, von Montag bis Freitag von 12.00 bis 18.00 Uhr, am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr).

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine

Parkmöglichkeiten:

An der linken Oderseite – pl. Powstańców Warszawy (am Wojewodschaftsamt).

Gastronomie:

Restaurant La Donna Cannone

pl. Grunwaldzki 27, 50-365 Wrocław

Tel. 71 776-56-30

www: keine

e-mail: keine

Gastronomie w Pasażu Grunwaldzkim

pl. Grunwaldzki 22a, 50-384 Wrocław

Tel.: keine

www: keine

e-mail: keine

Übernachtungsmöglichkeiten:

Green Hostel Wrocław

ul. Mickiewicza 4

51-619 Wrocław

Tel./fax 71 348-06-06

www.greenhostel.wroclaw.pl

e-mail: info@greenhostel.wroclaw.pl

Qubus Hotel Wrocław

ul. św. Marii Magdaleny 2, 50-103 Wrocław

Tel. (rezerwacje) 71 782-87-65

www.qubushotel.com

e-mail: rezerwacja@qubushotel.com, wroclaw@qubushotel.com

Hotel Tumski

ul. Wyspa Słodowa 10, 50-266 Wrocław

Tel. 71 322-60-88/99

www.hotel-tumski.com.pl

e-mail: hotel@hotel-tumski.com.pl

Hostel „Cinema”

ul. Kazimierza Wielkiego 17, 50-077 Wrocław

Tel. 71 795-77-55, 603-257-632

hostelcinema.pl

e-mail: hostelcinema@o2.pl

Hotel Podróżnik

ul. Sucha 1 (Dworzec PKS), 50-086 Wrocław

Tel./fax 71 373-28-45

www.podroznik.emeteor.pl

e-mail: styrna.pilch@neostrada.pl

Międzynarodowe Schronisko Młodzieżowe PTSM „Na Wyspie”

ul. Wyspa Słodowa 10, 50-266 Wrocław

Tel. 71 322-11-50, fax 71 322-61-13

schronisko.hotel-tumski.com.pl

e-mail: schronisko@hotel-tumski.com.pl

Touristeninformation:

Centrum Informacji Turystycznej i Kulturalnej

Rynek 14, Wrocław

Tel. 71 344-31-11, 663-888-725, fax 71 344-29-62

www.wroclaw-info.pl

e-mail:info@itwroclaw.pl

Literatur:

  • Budych Leszek, Symbol Wrocławia, [w:] Zabytki Przemysłu i Techniki w Polsce 7. Mosty, Wrocław 2007.

  • Łagiewski Maciej, Mosty Wrocławia, Wrocław 1989.

  • Niemczyk Ernest, Architektura elektrowni wodnych i innych budowli hydrotechnicznych nad Odrą we Wrocławiu w XX w., [w:] Odra we Wrocławiu, Wrocław 1984.

  • Rabiega Józef, Most Grunwaldzki, [w:] Encyklopedia Wrocławia, Wrocław 2006.

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