St.-vinzenz-und-jakobus-kirche in Breslau
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St.-Vinzenz-und-Jakobuskirche in Breslau

Die St.-Vinzenz-und-Jakobuskirche in Breslau ist heute eine griechisch-katholische Kathedrale. Die Kirche wurde zusammen mit einem Kloster 1240 von Heinrich I. für Franziskaner aus Prag gestiftet. Noch während des Baus wurde in der Krypta der Stifter, der in der Schlacht bei Liegnitz 1241 gefallen war, bestattet.

Zwanzig Jahre später, am 16. Dezember 1261 wurde hier die Verleihung der Stadtrechte nach Magdeburger Recht verkündet, was eine weitere Entwicklung der Stadt ermöglichte.

Die Anlage war bis Anfang des 16. Jahrhunderts in der Obhut der Franziskaner, als ein großer Teil von diesen zum Protestantismus übertrat oder die Stadt verließ. Das von den Franziskanern aufgegebene Kloster übernahmen die Prämonstratenser aus der abgerissenen Abtei in Elbing (Ołbin) – St. Vinzenz. 1810, nach der Säkularisierung wurde die Kirche in eine Pfarrkirche umgewandelt und das Kloster wurde Sitz des Gerichts.

Über die Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden wichtige Um- und Erweiterungsbauten vorgenommen. In der Zeit des Barock, im 17. Jahrhundert erhielt die Kirche ihre reiche Innenausstattung, u. a. einen neuen Altar. In den Jahren 1723–1727 wurde an der Südseite die Kapelle St. Barbara angebaut (später Mater-Dolorosa-Kapelle). Die Kirche überstand fast die gesamte Kriegszeit, beschädigt wurde sie erst in den letzten Kriegstagen. Es stürzte der Turm ein, die Seitenwände und das Gewölbe. Betroffen war auch fast die gesamte Einrichtung der Kirche.

Das heutige Gotteshaus ist eine dreischiffige Basilika mit einem fünfjochigen Gebäudekorpus sowie einem sechsjochigen Chor, der dreiseitig abgeschlossen ist. Das Gebäude hat eine Länge von 77,5 m, eine Breite von 22 m und eine Höhe von 23 m. Das Innere ist von einem Kreuzrippengewölbe überwölbt. Im Norden schließt das schiffsförmige Gebäude des Prämonstratenser-Klosters (heute eine Gebäude der Philologie der Breslauer Universität), was relativ ungewöhnlich für diesen Teil Europas, jedoch nicht für Breslau ist.

1997 wurde das Gebäude nach Bemühungen von Papst Johannes Paul II. und Kardinal Henryk Gulbiwoicz der griechisch-katholischen Kirche übertragen und wurde zum Sitz der Eparchie Breslau-Danzig.  

Kontakt:

Katedra Św. Wincentego Diecezji Wrocławsko - Gdańskiej Kościoła Greckokatolickiego we Wrocławiu

pl. Bpa Nankiera 15 a, 50-140 Wrocław

Tel. 71 343-94-77

www.cerkiew.net.pl

Email: konsystoria@wroc-gda.opoka.org.pl

Anfahrt:

Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr möglich. Anfahrt mit dem Auto von der Universität oder dem Pl. Nowy Targ.

Besichtigungsmöglichkeiten:

Das Gotteshaus ist während der Gottesdienste im Juli und August geöffnet, Sonntag um 10.00 und 19.00 Uhr, an Feiertagen 10.00 und 18.00 Uhr.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

Parkmöglichkeiten:

am pl. Nankiera und in der ul. Piaskowa.

Galerie

Gastronomie:

Das sich das Objekt im Stadtzentrum befindet gibt es zahlreiche Restaurants und Cafés.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Breslau bietet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Die nächsten:

Best Western Hotel Prima

Ul. Kiełbaśnicza 16, Wrocław

Tel. 71 782-55-55

bestwestern-prima.pl

prima@bestwestern-prima.pl

Qubus Hotel Wrocław

Ul. Św. Marii Magdaleny 2, 55-103 Wrocław

Tel. 71 797-98-00

www.qubushotel.com

rezerwacja@qubushotel.com, wroclaw@qubushotel.com

The Granary La Suite Hotel Wrocław City Center

ul. Mennicza 24, 50-057 Wrocław

Tel. 71 395-26-00

www.thegranaryhotel.com

granary@granaryhotel.com

Touristeninformationen:

Centrum Informacji Turystycznej i Kulturalnej

Rynek 14, 50-107 Wrocław

geöffnet 9.00 - 19.00 Uhr

Tel. 71 344-31-11

Mobil 663-888-725

www.wroclaw-info.pl­

Email: info@itwroclaw.pl

Dolnośląska Informacja Turystyczna

Sukiennice 12, 50-107 Wrocław

Tel. 71 342-01-85

www.itwroclaw.pl

Email: wroclaw-info@itwroclaw.pl

Geöffnet 10.00 - 20.00 Uhr

Literatur:

  • Małachowicz Edmund, Kościół z klasztorem św. Wincentego we Wrocławiu, Wrocław 1993.