Freilichtmuseum der Technik – Schlepper Nadbór
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Freilichtmuseum der Technik – Schlepper Nadbór

Das Technische Freiluftmuseum (Otwarte Muzeum Techniki) geht auf eine Initiative der Mitarbeiter und Studenten der Technischen Universität von Breslau zurück, die besondere Industrie- und Technikdenkmäler erhalten und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen sollen – vor allem in Breslau Objekte im Zusammenhang mit der Oder, aber auch in anderen Regionen von Niederschlesien (z.B. im Eulengebirge). Das Freiluftmuseum soll Objekte an ihrer ursprünglichen Örtlichkeit darstellen. Im Wasserwerk „Na Grobli” werden unter der Schirmherrschaft des Museums Arbeiten durchgeführt, die den alten Wasserturm in ein Museums- und Ausbildungsobjekt umgestalten sollten – von der Art eines interaktiven Museums und Labors.

Der Sitz des Museums befindet sich am Wybrzeże Wyspiańskiego auf dem Dampfschlepper „Nadbór”, der gleichzeitig ein einmaliges Denkmal der Oderschifffahrt darstellt.

Der Schlepper „Nadbór” ist das einzige Binnendampfschiff in Polen, das fast im Originalzustand erhalten ist, mit der Originaldampfmaschine, Kessel, dem Steuerungssystem, einer reichhaltigen Ausstattung und dem Rumpf in einem guten Zustand. Das Schiff wurde in den Niederlanden aufgrund eines Vertrages von 1946 erbaut. Zusammen bauten die Holländer bis 1949 9 Schlepper mit Dampfmaschinen mit einer Leistung von 500 KM, genannt „große Holländer” und 13 mit einer Leistung von 250 KM, die „kleinen Holländer”, die zum Schleppen von Barken auf der begradigten Oder eingesetzt werden sollten. Zur zweiten Gruppe gehörte auch die „Nadbór”. Alle Boote erhielten slawische Namen (Światopełk, Bożydar, Bożymir, Bronisz, Chwalisław, Jurand, Mestwin, Mściwoj, Radosław, Ścibor, Zbyszko, Sędziwój). Die „Nadbór” schleppte bis 1965 Barken zwischen Koźel und Gliwice sowie Breslau. Später wurden die Schlepper durch Schubboote und Kombinationen (Motorkahn und Schubkahn) ersetzt. Die „Nadbór” wurde als schwimmendes Kesselhaus für die Reparaturbasis der P.P. „Żegluga na Odrze” (1968-1975) eingesetzt sowie in Tschechien, auf der Elbe, wo es den Bau einer Staustufe mit Dampf und elektrischer Energie versorgte (in den Räumlichkeiten am Heck wurde ein Stromaggregat installiert). Ohne Erfolg hatte man versucht den Schlepper als Eisbrecher einzusetzen. 1998 wurden die Restaurierungsarbeiten am Schiff aufgenommen, die dieses für eine Ausstellung vorbereiten sollten.

Das zweite schwimmende Museum ist ein Kahn aus dem Jahre 1936, ein weiteres der Schwimmkran „Wróblin”, der 1938-39 auf der Werft A. Riedel in Fürstenberg an der Oder gebaut worden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sich dieser in Breslau wieder und wurde zu Bauarbeiten auf der Oder genutzt. Er wird technisch in Stand gehalten, um ihn für eventuelle Bergungsarbeiten bereit zu halten.


Heute liegt die „Nadbór” fest zwischen den Gebäuden der Breslauer Technischen Universität (Politechnika Wrocławska). Es dient als Museum und Schulungsort – hier werden zum Beispiel Seminare für Studenten der Technischen Universität abgehalten.

Kontakt:

Holownik Parowy „Nadbór”, Fundacja Otwartego Muzeum Techniki

Wybrzeże Wyspiańskiego 27, 50-370 Wrocław (an der Szczytniki-Schleuse)

Tel. 71 327-99-02

www.nadbor.pwr.wroc.pl

Email: nadbor@pwr.wroc.pl

Anfahrt:

Über Wybrzeże Wyspiańskiego

Besichtigungsmöglichkeiten:

Mo.-Mi., 7-15 (andere Termine nach Vereinbarung).

Besichtigung kostenlos.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

Parkmöglichkeiten:

Parkmöglichkeiten am Wybrzeże Wyspiańskiego.

Galerie

Gastronomie:

La Donna Cannone

pl. Grunwaldzki 27 (Bürogebäude Grunwaldzki Center), 50-365 Wrocław

Tel. 71 776-56-30, Fax 71 776-56-33

Gastronomie w Pasażu Grunwaldzkim

pl. Grunwaldzki 22a, 50-384 Wrocław

Übernachtungsmöglichkeiten:

Green Hostel Wrocław

ul. Mickiewicza 4, 51-619 Wrocław

Tel./fax 71 348-06-06

www.greenhostel.wroclaw.pl

Email: info@greenhostel.wroclaw.pl

Qubus Hotel Wrocław

ul. św. Marii Magdaleny 2, 50-103 Wrocław

Tel. (rezerwacje) 71 782-87-65

www.qubushotel.com

Email: rezerwacja@qubushotel.com, wroclaw@qubushotel.com

Hotel Tumski

ul. Wyspa Słodowa 10, 50-266 Wrocław

Tel. 71 322-60-88/99

www.hotel-tumski.com.pl

Email: hotel@hotel-tumski.com.pl

Hostel „Cinema”

ul. Kazimierza Wielkiego 17, 50-077 Wrocław

Tel. 71 795-77-55, 603-257-632

http://hostelcinema.pl

Email: hostelcinema@o2.pl

Hotel Podróżnik

ul. Sucha 1 (Dworzec PKS), 50-086 Wrocław

Tel./fax 71 373-28-45

www.podroznik.emeteor.pl

Email: styrna.pilch@neostrada.pl

Międzynarodowe Schronisko Młodzieżowe PTSM „Na Wyspie”

ul. Wyspa Słodowa 10, 50-266 Wrocław

Tel. 71 322-11-50, Fax 71 322-61-13

schronisko.hotel-tumski.com.pl

Email: schronisko@hotel-tumski.com.pl

Touristeninformation:

Es gibt keine direkten Informationen

Centrum Informacji Turystycznej i Kulturalnej

Rynek 14, Wrocław

Tel. 71 344-31-11, 663-888-725, Fax 71 344-29-62

www.wroclaw-info.pl­

Email:info@itwroclaw.pl

Literatur:

  • Januszewski Stanisław, Dźwig pływający, [w:] Zabytki przemysłu i techniki w Polsce, 6: Dzieła Techniki – dobra kultury, Wrocław 2002.

  • Januszewski Stanislaw, „Nadbór” – zapraszamy na pokład, [w:] Zabytki przemysłu i techniki w Polsce, 6: Dzieła Techniki – dobra kultury, Wrocław 2002.

  • Telus Władysław M., Holendry, [w:] Zabytki przemysłu i techniki w Polsce, 6: Dzieła Techniki – dobra kultury, Wrocław 2002.

  • Telus Władysław M., Odrzańskie parowce, [w:] Zabytki przemysłu i techniki w Polsce, 6: Dzieła Techniki – dobra kultury, Wrocław 2002.

  • Telus Władysław M., Pływające pociągi,[ w:] Zabytki przemysłu i techniki w Polsce, 6: Dzieła Techniki – dobra kultury, Wrocław 2002.

  • strona www „Fundacji Otwartego Muzeum Techniki”