Ehemaliges Kloster der Kreuzherren mit dem roten Stern
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Ehemaliges Kloster der Kreuzherren mit dem roten Stern

Wahrscheinlich stand hier schon im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts eine einschiffige, gemauerte Schlosskapelle. 1243 stiftete Herzogin Anna, Witwe von Heinrich II. das Spital der Hl. Elizabeth. Die Obhut über dieses und über die Kirche wurde 1253 den Kreuzherren mit dem Roten Stern übertragen. Der Chor und der untere Teil des Turms entstanden um 1300 und sind bis heute erhalten. In den 80er Jahren des 14. Jahrhunderts wurde der südliche Teil des Querschiffes errichtet und um 1400 der nördliche sowie das Hauptschiff erhöht. 1487 wurde der Turm fertiggestellt. 1569 wurde ein weiteres Mal das Hauptschiff erhöht und ein neues Gewölbe errichtet. 1654 – 1663 wurde der vom Jesuiten Theodor Moretti geplante Turmhelm gebaut. Um 1675 wurde die Kirche um die südliche Vorhalle und Sakristei ergänzt und eine Krypta unter fast dem gesamten Gotteshaus erbaut. Nach der Säkularisierung 1810 wurde in den Klostergebäuden das katholische Matthiasgymnasium eingerichtet, die Kirche wurde Gymnasialkirche. Nach den Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude provisorisch vor einem Einsturz gesichert, was jedoch nicht den Einsturz von Teilen des nördlichen Querschiffes, des Chorbogens und der barocken Steinkanzel verhinderte. Das Gotteshaus wurde in den Jahren 1961 – 1966 wieder aufgebaut.

Die Kirche ist aus Backstein gemauert und auf dem Grundriss eines Kreuzes errichtet. Der Turm befindet sich direkt am Chor und südlichen Querarm. Von Norden her wurden die Sakristei und ein Teil des südlichen Klosterflügels angebaut, von Süden her eine Vorhalle. Das Gebäude ist mit Strebewerk versehen und einschiffig. Es verfügt über einen niedrigeren Chor und die Querarme sind polygonal abgeschlossen. Das frühgotische Hauptportal aus den Jahren ist halbkreisförmig. Im Inneren befindet sich an der Stelle des alten Hochaltars ein Kruzifix im Rokoko-Stil (um 1750). Darüber hinaus stehen hier mehrere Seitenaltäre: ein Altar im Stil des Barocks von 1679, ein Altar im Rokoko-Stil von ca. 1750 sowie ein neugotisches Triptychon vom Anfang des 20. Jahrhunderts und ein Orgelprospekt im Stil der Neugotik von ca. 1900. Die Eingangstür im Barockstill ist mit Flachreliefs vom Anfang des 20. Jahrhunderts verziert, geschmückt mit Akanthusblättern und Früchten.  

Kontakt:

Zakład Narodowy im. Ossolińskich we Wrocławiu

Ul. Szewska 37, 50-139 Wrocław

Tel. 71 344-44-71 do 76, Fax: 71 344-85-61

www.oss.wroc.pl

Email znio@znio.pl

Anfahrt:

Mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Auto – von der Universität oder Markthalle.

Besichtigungsmöglichkeiten:

Im Objekt befindet sich eine Bibliothek. Besuchen kann man nur den Flur und den Lesesaal, von Montag bis Freitag von 8:00 bis 20.00 Uhr, in der Ferienzeit, Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr, an den restlichen Tagen 8:00 bis 15.00 Uhr.

Im Sommer lohnt es sich den Garten anzusehen.

Hier befindet sich auch ein Museum (muzeum im. Lubomirskich), das eine Kunstsammlung und historische Andenken beinhaltet. Hier werden verschiedene Ausstellungen organisiert. Besuch kostenlos.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

Keine.

Parkmöglichkeiten:

am pl. Nankiera und in der ul. Piastowska.

Galerie

Gastronomie:

Im Gebäude gibt es das Cafe U hrabiego. Restaurants und Cafés befinden sich in den nahen Hotels. Da sich das Objekt im Zentrum befindet, kann man das reichhaltige gastronomische Angebot in der Stadt nutzen.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Breslau bietet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Die nächsten:

Best Western Hotel Prima

Ul. Kiełbaśnicza 16, Wrocław

Tel. 71 782-55-55

bestwestern-prima.pl

prima@bestwestern-prima.pl

Qubus Hotel Wrocław

Ul. Św. Marii Magdaleny 2, 55-103 Wrocław

Tel. 71 797-98-00

www.qubushotel.com

rezerwacja@qubushotel.com, wroclaw@qubushotel.com

The Granary La Suite Hotel Wrocław City Center

ul. Mennicza 24, 50-057 Wrocław

Tel. 71 395-26-00

www.thegranaryhotel.com

granary@granaryhotel.com

Touristeninformationen:

Centrum Informacji Turystycznej i Kulturalnej

Rynek 14, 50-107 Wrocław

geöffnet 9.00 - 19.00 Uhr

Tel. 71 344-31-11

Mobil 663-888-725

www.wroclaw-info.pl­

Email: info@itwroclaw.pl

Dolnośląska Informacja Turystyczna

Sukiennice 12, 50-107 Wrocław

Tel. 71 342-01-85

www.itwroclaw.pl

Email: wroclaw-info@itwroclaw.pl

Geöffnet 10.00 - 20.00 Uhr

Literatur: