St. Michaeliskirche
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St. Michaeliskirche

Die St. Michaeliskirche wurde 1862-1871 erbaut, an der Stelle einer früheren Steinkirche. Diese Kirche wiederum hatte als Vorgängerin eine Holzkapelle, die von Peter Wlast, dem schlesischen Pfalzgrafen gestiftet worden war, noch vor der Schaffung der Benediktinerabtei in Elbing (Ołbin). Der Stifter der heutigen Kirche war Bischoff Heinrich Foerster und ihr Architekt Alexis Langer von der Königlichen Akademie für die Künste, Bauwesen und Handwerk. Das Gebäude wurde im Stil der Gotik errichtet. Das Gotteshaus war die erste große katholische Kirche, die gebaut wurde, seit die Stadt an Preußen gefallen war.

Während der Bauarbeiten kam es zum Einsturz des Nordturms, deswegen ist dieser niedriger. In der Kirche hat häufig die in der nahen ul. Nowowiejska wohnende Edith Stein gebetet (Hl. Teresia Benedicta vom Kreuz). Hier wurde eine Kapelle in ihrem Namen eingerichtet, die sich heute auf der linken Seite der Kirche befindet. Während der Festung Breslau am Ende des Krieges wurde die Kirche in Trümmer gelegt und war zum Abriss vorgesehen. Dem Salesianer-Orden gelang es jedoch das Gotteshaus wiederaufzubauen.

Der nicht ganz originalgetreue Wiederaufbau der Kirche besteht aus einer dreischiffigen, zweitürmigen Basilika mit Querschiff und einem zweijochigen Chor, der durch eine polygonale Apsis abgeschlossen wird. Der Innenraum ist mit Kreuzrippengewölbe überspannt.

Kontakt:

Rzymsko-Katolicka Parafia św. Michała Archanioła

ul. B. Prusa 78, 50-318 Wrocław

Tel. 071 321-11-47

Gottesdienste

Sonntag und Feiertage 7.00, 8.00, 9.30, 11.00, 12.30, 17.00 und 19.15 Uhr,

Werktage 7.00, 7.30, 8.00 und 18.00 Uhr. 

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