Kaufhäuser Renoma und Feniks
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Kaufhäuser Renoma und Feniks

Das Kaufhaus Renoma befindet sich in der ul. Świdnicka 40. Es wurde 1930 eröffnet als eines der Kaufhäuser der Berliner Familienfirma Wertheim, welche zu jener Zeit die größte Kaufhauskette in Europa besaß. Das Geschäft war das größte Kaufhaus der Stadt und der größte Skelettbau in Europa.

Projektiert wurde es vom Berliner Architekten Hermann Dernburg. Im Renoma wurden klassische Lösungen für die Verkaufsflächen verwendet. Zwei gewaltige Höfe sorgten für Tageslicht und garantierten die richtige Belüftung. Das Gebäude hatte sieben Stockwerke, die letzten waren stufig zurückgesetzt. Das Erdgeschoss war mit großen Schaufenstern versehen und das letzte Geschoss mit horizontalen Fenstern. In der Fassade des Kaufhauses zog sich um das gesamte Gebäude eine Fensterfront die von Keramiksimsen eingefasst war. Viel Wert wurde auch auf winzige Details in der Fassade gelegt. Das Erdgeschoss und vier Stockwerke waren für den Verkauf bestimmt. Die beiden letzten Etagen nahmen die Büroräumlichkeiten der Firma sowie der Gastronomiebereich ein. Eine besondere Attraktion war das Restaurant, dessen Säle sich zu Terrassen zum pl. Kościuszki und der ul. Świdnicka hin öffneten, von wo aus man einen Blick auf die ganze Stadt und die Sudeten hatte.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude Opfer von Bomben und brannte aus. 1948 wurde es aus Anlass der Ausstellung zu den Wiedergewonnenen Gebieten (Wystawa Ziem Odzyskanych) wiedereröffnet, als größtes Kaufhaus in Polen. Den Namen Renoma erhielt das Kaufhaus 1973 durch einen Wettbewerb unter den Lesern der Tageszeitung „Słowo Polskie”. 1977 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, als Beispiel für den europäischen Modernismus. 2005-2009 führte der Besitzer Centrum Development & Investments eine gelungene Restaurierung und einen Umbau durch.

Das Kaufhaus Feniks befindet sich am Ring unter den Hausnummer 31-22. Es wurde 1904 erbaut und war das erste Kaufhaus in Breslau. Ihre Besitzer waren reiche Kaufleute, die Gebrüder Arthur und Georg Barasch. Es wurde im Jugendstil errichtet, die Originalform blieb jedoch nur knapp über 20 Jahre erhalten, da es im Zuge der Mode für den Modernismus seine Jugendstilcharakteristik verlor.

Das Kaufhaus war ein eleganter, ja sogar luxuriöser Ort, gelegen am renommiertesten Standort am Ring, gegenüber vom Rathaus. Sein besonderes Merkmal war der Eckturm von der Ringseite her, der mit einem Globus aus Glas bekrönt war. Die Innenräume waren mit viel Pomp ausgestattet, unter der Verwendung von Marmor, Klinker und Edelhölzern. Die Fassade wurde aus schlesischem Sandstein, Eisen, Bronze und Glas ausgeführt. Die monumentale Fassade verfügte vom Ring her über Schaufenster, die sich über fünf Stockwerke erstreckten und über dem fünften Stock mit einem Bogen bekrönt waren. Die lange Fassade zum Kurzy Targ hin ist verglast, unterteilt von mehreren horizontalen goldenen Mosaikstreifen. Das Gebäude verfügte über 5. Verkaufsetagen, 7 Fahrstühle und 17 große Schaufenster.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau nur leicht beschädigt und nahm kurze Zeit später seine Tätigkeit als erstes Genossenschaftskaufhaus in Breslau auf. 1965 bekam es den Namen SDH „Feniks" und seit 1970 steht es unter Denkmalschutz. Kontakt:

DH Renoma

ul. Świdnicka 40, 50-950 Wrocław

www.renoma-wroclaw.pl

renoma@renoma-wroclaw.pl

DH Feniks

Rynek 31/32, Wrocław

Społem PSS "Feniks", ul. Szewska 75/77, 50-121 Wrocław

Tel. 71 377-18-00

www.feniks.wroc.pl

biuro@feniks.wroc.pl

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