Środa Śląska – Kirche Mariä Geburt, Klosteranlage der Franziskaner, Kirche der Heiligen Kreuzerhöhung sowie Kloster
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Środa Śląska – Kirche Mariä Geburt, Klosteranlage der Franziskaner, Kirche der Heiligen Kreuzerhöhung sowie Kloster

Die Kirche Mariä Geburt (p.w. Narodzenia Najświętszej Marii Panny)ist der Überrest eines 1220 vom Breslauer Bischof Laurentius gegründeten Leprosoriums, d. h. eines Spitals für Leprakranke. Der erste Schenker des Spitals war Heinrich der Bärtige. 1349, als das Spital aufgeben wurde, übernahmen böhmische Benediktiner aus Opatovice die Anlage. 1620 wurde es das Gebäude in Pferdeställe umgewandelt. In den Jahren 1816 – 1871 wurde der Komplex als Zeughaus, der in Neumarkt (Środa Śląska) stationierten Militäreinheiten genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gotteshaus beschädigt. Die Kirche hat ein Kirchenschiff mit einem Chor, der von einer halbrunden Apsis abgeschlossen ist. 1960wurde ein verziertes Säulenportal aufgedeckt, und im Chor zwei Reihen halbrunder Sitze und Fragmente des alten Fußbodens.

 

Die Franziskaner gelangten im Jahre 1253 nach Neumarkt. Im nordwestlichen Teil der Stadt bauten diese ein Kloster aus Holz und die Heilig-Kreuz-Kirche. Der Überlieferung nach wird die Stiftung des Klosters der hl. Hedwig zugeschrieben, der Frau von Heinrich dem Bärtigen. Das hölzerne Bauwerk wurde in den Hussiten-Kriegen niedergebrannt. Im 14./15. Jahrhundert wurde an der Stelle der zerstörten Kirche ein dreischiffiges Gotteshaus im Stil der Gotik und ein gemauertes Kloster errichtet. Anfang des 16. Jahrhunderts verließen die Franziskaner Neumarkt und die Anlage wurde von der Stadt übernommen, die in den ehemaligen Klostergebäuden ein Armenspital einrichtete. Die Kirche wurde bis 1540 von der evangelischen Gemeinde genutzt. 1675 kehrten die Franziskaner zurück. Diesen gelang es jedoch nicht, die alte Pracht des Klosters und der Kirche wiederherzustellen. Als Resultat der Säkularisierung aufgrund eines königlichen Edikts im Jahre 1810 endete die Zeit des Klosters in Neumarkt.

Die Kirche der Heiligen Kreuzerhöhung (p.w.  Podwyższenia Krzyża Świętego)war ursprünglich die Klosterkirche der Franziskaner. Der Bau des Kirche im Stil der Spätgotik begann 1378. Endgültig fertiggestellt wurde sie in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, mit der Kapelle St. Antonius an der Nordseite. Anfang des 17. Jahrhundert wurde die Kirche zerstört. Der Wiederaufbau dauerte von 1675 bis 1727. 1812 wurden die Kirche sowie das ehemalige Kloster der evangelischen Gemeinde übertragen, die jedoch nicht über die Geldmittel verfügte, um die Anlage an ihre Bedürfnisse anzupassen. Das Gotteshaus verkam, als es als Lagerhaus genutzt wurde, und verfiel schließlich. 1902 wurde der vom Einsturz bedrohte Chor abgerissen. In den 1933 – 1935 wurde ein Wiederaufbau nach Plänen von Paul Klein vorgenommen.

Es handelt sich um eine dreischiffige Backsteinkirche, die nach Osten ausgerichtet ist und von Tonnen- und Kreuzgewölbe überwölbt ist. Sie verfügt über einen Turm (ursprünglich waren zwei Türme geplant). An der Stelle des ehemaligen Chors befindet sich eine halbrunde Apsis.

Nach den zahlreichen Umbauten sind heute noch zwei gotische Portale erhalten – an der Nord- und Westseite, die Kapelle am Turm und im Inneren eine hölzerne, gotische Figurengruppe der Kreuzungsszene, Maßwerk in den Fenstern und ein Teil der Kragsteine aus dem 15. Jahrhundert. Beachtung verdient auch die barocke Holz-Pietà aus dem Jahre 1753 sowie der Altar aus dem Jahre 1751.

 

Kontakt:

Kościół pomocniczy p.w. Narodzenia Najświętszej Marii Panny

Rzymsko-Katolicka Parafia p.w.  św. Andrzeja Apostoła

ul. Kolejowa 2, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71 317-34-97

www.archidiecezja.wroc.pl

Email: srodasl@salezjanie.pl

 

Rzymsko-Katolicka Parafia p.w.  Podwyższenia Krzyża Świętego   

ul. T. Kościuszki 51, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71 317-27-55

www.srodaslaska.archidiecezja.wroc.pl

Email: sroda.slaska@archidiecezja.wroc.pl

 

Anfahrt:

Środa Śląska liegt etwa 33 km von Breslau. Die Anfahrt beträgt 40 Minuten. Um nach Środa Śląska zu gelangen nehmen wir die Landstraße 94, die uns direkt zur Ortschaft führt.

Besichtigungsmöglichkeiten:

Kościół pomocniczy p.w. Narodzenia Najświętszej Marii Panny

Gottesdienste

Sonntag: 12.00, 18.00 Uhr.

Rzymsko-Katolicka Parafia p.w.  Podwyższenia Krzyża Świętego   

Gottesdienste

Sonntag: 7.00, 9.00, 10.30, 12.00, 18.30 Uhr

werktags: 7.00, 18.30 Uhr.

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

nach dem Kirchenjahr. 

Parkmöglichkeiten:

Ja, im Zentrum der Stadt. 

 

Gastronomie:

Restaurant „Stare Miasto”

pl. Wolności 22, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71 314-60-61, 792-592-704

www.stare-miasto.com.pl

Email: biuro@stare-miasto.com.pl

Kontaktformular auf der Website    

 

 

Zajazd „Pod Dębami”

Wróblowice, 55-330 Miękinia

Tel. 71 369-51-08

www.zajazd-wroblowice.yoyo.pl

e-mai: keine

 

Pizzeria Florencja

ul. Kościuszki 24, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71  317-50-77

www.pizzeria-florencja.pl

Email: wilku.krzysiek@gmail.com

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Hotel Hellon

ul. Wrocławska 86, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71 317-24-29

www.hotel.hellon.com.pl

Email: info@hotel.hellon.com.pl

 

Hotel Centrum

pl. Wolności 37, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71 317-60-00, 603-684-512

www.hotelcentrum.pl

Email: recepcja@hotelcentrum.pl

 

Dom Bankietowo – Gościnny „Pod winną górą”

ul. Sikorskiego 46, 55-300 Środa Śląska

Tel. 885-176-463, 500-844-143

www.podwinnagora.pl

Email: biuro@podwinnagora.pl

 

 

 

Dom Gościnny & Kawiarnia

ul. Wrocławska 22, 55-300 Środa Śląska

Tel. 71 317-30-70, 504-052-435

www.noclegiduet.srodasl.pl

Email: duet@sroda-slaska.net

 

Touristeninformationen:

Dolnośląska Informacja Turystyczna

Sukiennice 12, 50-107 Wrocław

Tel. 71 342-01-85

www.wroclaw-info.pl

Email: wrocław-info@itwroclaw.pl

 

Literatur:

§  Guerquin Bohdan, Zamki śląskie, Warszawa, 1960.

§  Kozaczewscy Hanna i Tadeusz, Portale XIII – wiecznej architektury na Śląsku, Wrocław 2005.

§  Pilch Józef, Atlas zabytków architektury Dolnego Śląska, Warszawa 2005.

§  Żerelik Rościsław (red.), Środa Śląska. Dzieje miasta wina i skarbów, Wrocław 2006.

§  www.srodaslaska.pl

§  www.powiat-sredzki.pl