Sobótka – Zobtenberg
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Sobótka – Zobtenberg

Die höchste Erhebung in der Niederschlesischen Tiefebene wird als „Schlesischer Olimp“ bezeichnet. Mit seiner Schönheit und seinen Geheimnissen zieht der Berg Massen von Touristen an. Das Bergmassiv erhebt sich bis auf eine Höhe von 718 Metern ü.M. und diente in heidnischen Zeiten als Kultplatz, wovon zahlreiche Artefakte zeugen, die von Archäologen freigelegt wurden.

Das Massiv baut sich aus Magmagestein und metamorphischem Gestein auf. Die charakteristischsten Felsen bestehen aus Gabro und Granit. Der allein stehende Berg wurde einst irrtümlich für einen erloschenen Vulkan gehalten.

Zahlreiche Geröllhalden und Höhlen sind an den Hängen des Zobten (Ślęża) entstanden als sich die Gletscher zurückzogen. Die alleinstehende Erhebung in der der Ebene sorgt für ein sehr spezifisches Bergklima. Häufiger als in der Umgebung treten hier Niederschläge und Nebel auf, und atmosphärische Entladungen sind hier besonders intensiv. Dieser Umstand ist wahrscheinlich der etymologische Ursprung des polnischen Namens des Berges, Ślęża. Das altslawische Wort „ślęg” bezeichnete einen Ort der feucht, sumpfig und neblig ist.

Der Zobten (Ślęża) wurde als Kultplatz schon seit der Bronzezeit genutzt (700 v. Chr.). Aus dieser Zeit stammen Kultskulpturen aus Granit und geheimnisvolle Steinwälle aus Stein auf dem Gipfel des Zobten und des Geiersbergs  (Radunia) und Mittelbergs (Wieżyca), den kleineren Gipfeln im Zobten-Massiv.

Die bekanntesten und heute Symbole Niederschlesiens sind die Bären, genannt „Zobten-Bärchen“. Einer von diesen steht auf dem Gipfel des Zobten, der zweite, mit abgeschlagenen Vordertatzen am roten Wanderweg (zwischen Sobótka und dem Gipfel), zusammen mit einer geheimnisvollen Gestalt mit Fisch. Diese als auch die anderen Figuren in der Umgebung  haben eingemeißelte schräge Kreuze, deren Bedeutung weiterhin die Forscher rätseln lässt – einige vermuten, dass es sich um Symbole eines Sonnenkults handele, es könnte aber auch einfach eine mittelalterliche Grenzmarkierung sein.

Die in Form eines Kreisels angelegten Steinwälle stammen aus der Eisenzeit. Diese schützten heilige Plätze, an den die Zeremonien durchgeführt wurden. Archäologische Untersuchungen haben zahlreiche Beweise für die intensive Kulttätigkeit an diesen Orten geliefert. Das sich im 10. Jahrhundert verbreitende Christentum konnte die heidnischen Bräuche nicht verdrängen. Noch im 11. Jahrhundert fanden auf dem Gipfel altslawische Feste statt, wie z.. das Mittsommerfest (Noc Kupały) mit dem Entzünden eines Feuers, das  „Sobótka“ genannt wurde (heute von Touristen als Attraktion zur Mittsommernacht übernommen).

Mit der Ausrottung des heidnischen Glaubens begannen Augustinermönche, die auf dem Zobten um 1140 von Peter Włast angesiedelt wurden und diesen ein Kloster auf dem Gipfel des Berges stiftete. Der Pfalzgraf von Schlesien ließ dort ebenfalls als Dank für ein Wunder, so berichtet eine schlesische Legende, eine Burg errichten. Erste Erwähnungen einer Kastellanei auf dem Zobtenberge stammen schon aus dem Jahre 1247. An deren Stelle errichtete Herzog Bolko II. im 14. Jahrhundert eine Steinfestung.  Diese wurde jedoch als späterer Sitz von Raubrittern und den Hussiten zerstört und verfiel zur Ruine. Auf den Überresten der Burg errichteten die Augustiner im 17. Jahrhundert eine Kapelle. Die heutige Kirche Mariä Heimsuchung und die neben dieser stehende Bärenskulptur sind ein Zeichen des Glaubens, der Kultur und der Geschichte.

Auf dem Gipfel des Zobtenbergs befindet sich eine das ganze Jahr über geöffnete Bergbaude (schronisko im. Romana Zmorskiego). Lohnenswert ist auch ein Aufstieg auf den 12 Meter hohen Aussichtsturm. Von hieraus eröffnet sich ein herrliches Panorama, und bei guter Sicht kann man sogar die Bergkette der Sudeten erkennen.

Auf den Zobtenberg (Na Ślęża) führen drei Wanderwege:

  • gelb: der beliebteste Weg auf den Gipfel, von Sobótka über den Mittelberg ( Wieżyca) (415 m ü.M., mit einem steinernen Aussichtsturm, der hier 1907 zu Ehren Bismarcks errichtet wurde) über den Przełęcz Tąpadła (Pass);
  • rot: der Weg wir als „Drogą Ślężan” (Weg der Slensanen), von Sobótka und Łagiewniki über Sulistrowice;
  • blau: ein steiler Pfad über die Felsengruppe „Olbrzymków”. Auf diesen Weg gelangt man vom Przełęcz Tąpadła oder, wenn man die Wanderung im westlichen Teil von Sobótka beginnt.

Um das Bergmassiv führt der schwarze Wanderweg  – ein ruhiger Weg, der den ganze Zeit durch Wald führt. Bemerkenswert sind auch die „archäologischen Trassen“, die mit einem roten oder schwarzen Bären markiert sind, als auch ein Wald- und Naturlehrpfad, an dem über 7 km 12 Lehn- und Trainingsstationen bestehen.

Neben den Wanderwegen gibt es noch zwei Fahrradtrassen: blau (Mountainbikes) und orange (normal).

Das Massiv des Zobtenbergs ist seit 1988 ein Landschaftsschutzpark. Dessen Gesamtfläche beträgt 15640 ha und auf dem Gebiet befinden sich drei Naturreservate: Łąka Sulistrowicka Sulistrowicka-Wiese), Góra Radunia (Geiersberg) i Góra Ślęża (Zobtenberg). Die wertvollste Eigenschaft des Parks ist die natürliche und malerische Landschaft, geologische Formationen, die einzigartige Flora und Fauna

Kontakt:

Dom Turysty im. Romana Zmorskiego

Góra Ślęża, 55-050 Sobótka

Tel. 71 342-61-42

www.domturysty.net

Email: keine

 

Anfahrt:

Sobótka liegt  30 km von Świdnica, 35 km von Breslau. Anfahrt über die 35 Richtung  Wałbrzych, nach ca. 20 km direkte Abfahrt nach Sobótka.

Auf den Zobtenberg (Ślęża) über drei  Routen:

  • gelb: der beliebteste Weg auf den Gipfel, von Sobótka über den Mittelberg ( Wieżyca) (415 m ü.M., mit einem steinernen Aussichtsturm, der hier 1907 zu Ehren Bismarcks errichtet wurde) über den Przełęcz Tąpadła (Pass);
  • rot: der Weg wir als „Drogą Ślężan” (Weg der Slensanen), von Sobótka und Łagiewniki über Sulistrowice;
  • blau: ein steiler Pfad über die Felsengruppe „Olbrzymków”. Auf diesen Weg gelangt man vom Przełęcz Tąpadła oder, wenn man die Wanderung im westlichen Teil von Sobótka beginnt.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Öffentlich zugänglich

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine. 

Parkmöglichkeiten:

Parkmöglichkeiten kostenlos im Stadtzentrum. 

 

Gastronomie:

RestaurantSzczere Pole

ul. Armii Krajowej 6, 55-050 Sobótka

Tel. 71 390-47-04, 605-110-266

www.szczerepole.pl

Email: restauracja@szczerepole.pl

 

RestaurantPod Jeleniem

Rynek 8, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 390-32-37, 696-413-205

www.pod-jeleniem.pl

Email: biuro@pod-jeleniem.pl

 

Dom Turysty im. Romana Zmorskiego

Góra Ślęża, 55-050 Sobótka

Tel. 71 342-61-42

www.domturysty.net

Email: keine

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Dom Turysty im. Romana Zmorskiego

Góra Ślęża, 55-050 Sobótka

Tel. 71 342-61-42

www.domturysty.net

Email: keine

 

Ślęża Pension

ul. Św. Jakuba 4, Sobótka

Tel./Fax 71 390-31-67, 667-345-678, 691-677-822

www.pensionatsleza.pl

Email: recepcja@pensionatsleza.pl

Pokoje gościnne „Pod Jeleniem

Rynek 8, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 390-32-37, 696-413-205

www.pod-jeleniem.pl

Email: biuro@pod-jeleniem.pl

 

Hotel Dom Turysty PTTK „Pod Wieżycą”

ul. Armii Krajowej 13, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 316-28-57

www.podwiezyca.com.pl

Email: podwiezyca@podwiezyca.com.pl

 

Touristeninformationen

Biuro Promocji Miasta Sobótka/Informacja Turystyczna

Rynek 1, 55-050 Sobótka

Tel./Fax. 71 335 12 42

www.sobotka.pl

Email: sobotka-urzad@sobotka.pl

 

Literatur:

§  Domański Grzegorz, Ślęża w pradziejach i średniowieczu, Wrocław 2002.

§  Guerquin Bohdan, Zamki Śląskie, Warszawa 1957.

§  Janczak Julian, Legendy zamków śląskich, Wrocław 1999.

§  Konopka Marek, W kręgu Ślęży, Wrocław 1980.

§  Mierzwiński Andrzej, Ślężańska układanka, Wrocław 2007.

§  Perzyński Marek, Dolnego Śląska skarby, osobliwości i cuda, Wrocław 2003.

§  www.sleza.sobotka.net

§  <cite>www.sudety.it.pl</cite>