Sobótka – Kirche des Hl. Jakobus, Sanktuarium St. Anna
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Sobótka – Kirche des Hl. Jakobus, Sanktuarium St. Anna

Kirche des Hl. Jakobus (Kościół św. Jakuba Apostoła)

Nach der Überlieferung wurde die erste Kirche von Peter Włast gestiftet und 1155 errichtet. Die Pfarre wird jedoch das erste Mal im Jahre 1250 erwähnt. Das heutige Gotteshaus im Stil der Gotik und des Barock wurde zur Wende des 12./13. Jahrhunderts an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet.

Ursprünglich handelte es sich um eine Marienkirche, die aus örtlichen Material erbaut worden war: Granit und Gabro. An den Stützpfeilern des Turms kann man unter dem Putz hervorschauend ein Stück der Mauer des ersten Gotteshauses erkennen. Beachtung verdienen die beiden Löwen-Skulpturen aus jener Zeit. Es handelt sich um die sog. Römischen Löwen. An der Stelle der alten Kirche wurde um 1500 ein gotisches Gotteshaus erbaut. Seit dieser Zeit hat die Pfarrkirche des Ortes den Hl. Jakobus als Schutzheiligen, der auch im Wappen der Stadt auftaucht.  

Die Stadt und Kirche wurden mehrfach durch Brände und Kriege zerstört (zur Erinnerung an das Feuer von 1730 wurde über dem Nordportal eine Kartusche angebracht mit der Inschrift auf Latein, dass „diese Kirche und Stadt innerhalb von zwei Stunden vollständig durch ein verbrecherisch entfachtes Feuer vernichtet wurden.“). Nach jeder Zerstörung wurde die Kirche wieder aufgebaut.

Während eines Wiederaufbaus im 18. Jahrhundert wurde der Kirche ihr Barockaussehen gegeben.

Die letzten großen Schäden wurden durch Kriegseinwirkungen im Jahre 1945 verursacht.

Die heutige Inneneinrichtung der Kirche des Hl. Jakobus ist im Barock gehalten mit Elementen des Rokoko, obwohl der Gebäudekorpus selbst seine gotische Gestalt erhalten hat. Am Hauptaltar befindet sich ein Bild von Jakobus dem Älteren von 1770, der von Engeln über dem durch das Feuer verwüsteten Zobten umgeben ist. Wertvoll sind die Seitenaltäre aus dem 18. Jahrhundert sowie die Kreuzwegstationen vom Ende des 17. Jahrhunderts und Inschriftenepitaphe in der Wand des Nordschiffes.

 

Sanktuarium St. Anna (Sanktuarium p.w. św. Anny)

Die St. Annakirche wurde in Zobten als Begräbniskapelle errichtet. Gestiftet wurde diese wahrscheinlich von Peter Włast im 12. Jahrhundert. Ab dem 13. Jahrhundert war sie ein Pilgerort für die wundertätige Gnadenfigur der Hl. Anna. Die Skulptur wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert durch die Gemahlin des Stifters, einer Prinzessin aus Kiew nach Zobten gebracht.

Das Gotteshaus wurde in den böhmischen Kriegen zerstört und auf den Überresten wurde in den Jahren  1498-1546 eine neue, gotische Kapelle errichtet, die speziell auf die H. Anna ausgerichtet war. Aufgrund der zunehmenden Pilgerströme wurde 1511 an die Kapelle ein Hauptschiff angebaut..

Die Kirche wurde wie die gesamte Stadt häufig Opfer von Bränden und Kriegen. Die letzten größeren Renovierungsarbeiten wurden im Zusammenhang mit den Kriegsschäden 1945 durchgeführt.  

Das Bauwerk verbindet heute Stilelemente der Gotik und des Barock. Der Hauptaltar mit dem Bildnis der Hl. Anna Selbstdritt stammt aus dem Jahre 1725 und der Seitenaltar von um 1650. Aus den Jahren 1500 -1507 stammen die Figurenskulpturen. Beachtenswert ist vor allem die Madonna mit dem Kind, die Einflüsse von Vit Stoß aufweist.

Seit 2006 ist das Sanktuarium St. Anna auch ein Sanktuarium der Gottesmutter. Ein Gemälde der Gottesmutter wurde aus dem Museum des Erzbistums in Breslau hierher verbracht.

 

Kontakt:

Parafia p.w. św. Jakuba

ul. św. Jakuba  10, 55-050 Sobótka

Tel. 71 316 -21-61

sobotka.archidiecezja.wroc.pl

Email: sobotka@archidiecezja.wroc.pl

 

Sanktuarium  św. Anny

ul. Świdnicka, Sobótka

 

Anfahrt:

Sobótka liegt  30 km von Świdnica, 35 km von Breslau. Anfahrt über die 35 Richtung  Wałbrzych, nach ca. 20 direkte Abfahrt nach Sobótka. 

Besichtigungsmöglichkeiten:

St. Jakobus

Gottesdienste

Sonntag: 7.00, 9.00, 12.00, 18.00 Uhr

Werktags: 7.00 (Mo.-Fr.), 18:00 Uhr.

St. Anna

Gottesdienste

Sonntag: 7.00, 9.00, 10.30 Uhr

Samstag: 9.00 Uhr. 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

nach dem Kirchenjahr. 

Parkmöglichkeiten:

In der Nähe der Objekte. 

 

Gastronomie:

RestaurantSzczere Pole

ul. Armii Krajowej 6, 55-050 Sobótka

Tel. 71 390-47-04, 605-110-266

www.szczerepole.pl

Email: restauracja@szczerepole.pl

 

RestaurantPod Jeleniem

Rynek 8, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 390-32-37, 696-413-205

www.pod-jeleniem.pl

Email: biuro@pod-jeleniem.pl

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Ślęża Pension

ul. Św. Jakuba 4, Sobótka

Tel./Fax 71 390-31-67, 667-345-678, 691-677-822

www.pensionatsleza.pl

Email: recepcja@pensionatsleza.pl

 

Pokoje gościnne „Pod Jeleniem

Rynek 8, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 390-32-37, 696-413-205

www.pod-jeleniem.pl

Email: biuro@pod-jeleniem.pl

 

Hotel Dom Turysty PTTK „Pod Wieżycą”

ul. Armii Krajowej 13, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 316-28-57

www.podwiezyca.com.pl

Email: podwiezyca@podwiezyca.com.pl

 

Touristeninformationen

Biuro Promocji Miasta Sobótka/Informacja Turystyczna

Rynek 1, 55-050 Sobótka

Tel./Fax. 71 335 12 42

www.sobotka.pl

Email: sobotka-urzad@sobotka.pl

 

Literatur:

§  Smereka Joanna, Kościół św. Jakuba w Sobótce, Wrocław 2007.

§  Perzyński Marek, Dolny Śląsk. Kraina zamków, katedr i wulkanów, Wrocław 2007.

§  www.wieslawpluta.pl

§  www.sleza.sobotka.net