Borzygniew – gotische Kirche St. Barbara, Ruinen eines Renaissance-Schlosses, Stausee Mietkowski
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Borzygniew – gotische Kirche St. Barbara, Ruinen eines Renaissance-Schlosses, Stausee Mietkowski

Die Ruinen in Borganie (Borzygniew) sind die Überreste eines Renaissance-Schlosses, das 1613 vom Besitzer des Dorfes, Christoph von Mulhein und Domantz und seiner Gemahlin Barbara aus dem Hause von Seidlitz erbaut worden war. Das Backsteingebäude war auf einem rechteckigen Grundriss angelegt und hatte zwei Stockwerke. Abgeschlossen wurde es von Satteldächern. Die Fassade war mit geometrischen Sgraffito-Verzierungen geschmückt. Jede Seite wurde von zwei dreieckigen Zwillingsgiebeln von ungewöhnlicher Gestalt und Attiken gekrönt.

Im April 1945 wurde das Schloss beschossen und brannte nieder. Es wurde nicht wieder aufgebaut.

In der Schlossruine ist das Tonnengewölbe in der Eingangshalle mit geometrischen Stuckarbeiten erhalten und in der Mitte der Fassade befindet sich ein Renaissance-Portal mit zwei Pilastern mit einem alten Schild mit deutscher Inschrift.

Die erste Erwähnung der Kirche St. Barbara in Borganie stammt aus dem Jahre 1262. Es handelte sich um eine spätromanische Kirche, die im 15. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gotteshaus um eine Sakristei vergrößert und ein Turm wurde angebaut. Dieser wurde im 19. Jahrhundert bis auf den unteren Teil abgerissen, aus dem eine Vorhalle wurde. Der Turm in seiner heutigen Gestalt stammt von 1910. Dieser hat eine gotische Form, ist achteckig und erhebt sich im mittleren Teil des Kirchenschiffes. Die Kirche wurde aus Bruchstein erbaut und an den Ecken durch Granitblöcke verstärkt. Die Steinelemente der Fassade sind heute größtenteils durch Putz und Farbe verdeckt. Die Kirche hat ein Schiff mit einer flachen Decke. Der Chor ist gerade abgeschlossen und von Kreuzrippengewölbe überwölbt. Die Rippen mit schmalem Ecken stützen sich auf Kragsteine in der Gestalt von Masken. Erhalten ist auch die Rosette erhalten, die den Gewölbeschlussstein schmückt. Von der ursprünglichen Kirche aus dem 15. Jahrhundert zeugen auch die Spitzbogenfenster mit zweigeteiltem Maßwerk und einer fünfgeteilten Rosette, gestützt von dreiblättrigen Bögen. Ebenso aus der Anfangszeit ist das Spitzbogenportal mit Tympanon, das mit einem Kreuz geziert ist.

In einer Nische in der Ostwand des Chors ist das spätgotische Sakramentshaus erhalten. Das Innere ist im Stil der Gotik und des Barock gehalten. Wertvoll sind besonders gotische Figuren vom Ende des 15.Jahrhunderts, die Maria und den Hl. Sebastian darstellen, zwei Barockaltäre, die Kanzel von um 1700, das Taufbecken und steinerne Grabplatten von Kasper Schindler und dessen Familie aus dem 16. Jahrhundert.

Borganie liegt am Ufer des größten Stausees in der Wojewodschaft Niederschlesien. Der Mietkowskie-See entstand in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts durch den Bau eines dreikilometerlangen Stausees auf der Weistritz (Bystrzyca) im Nahen Mietkó. Er dient als Rückhaltebecken und vom Grund wird Kies abgebaut. An seinem Ufer stehen drei kleine Wasserkraftwerke.

Der See liegt auf dem Gebiet des Park Krajobrazowy Doliny Bystrzycy (Landschaftsschutzpark Weistritz-Tal) und ist eine beliebte Wasserfläche für Wassersportler und Erholungssuchende. Die Größe des See  (4km/2,5km) erlaubt es zahlreiche Wassersportarten durchzuführen. Er ist ebenso ein Paradies für Angler und Vogelfreunde. Am See sind in der Sommersaison Zeltplätze, Bootsverleihe und Restaurants geöffnet. In naher Zukunft entsteht hier ein Wassersportzentrum.

Eine interessante Entdeckung wurde von einem Grundschüler gemacht. In der Nähe des Seeufers fand dieser einen seltsamen Stein, der sich Faustkeil aus Hornstein herausstellte. Dieses 200 000 bis 500 000 Jahre alte Werkzeug ist das älteste Zeugnis von Menschen in diesem Gebiet.

 

Kontakt:

Kościół p.w.  św. Barbary

ul. Główna, 55-081 Borzygniew

WImbramowice, p.w.  Wniebowzięcia NMP

ul. Żarowska, 58-121 Imbramowice

Tel. 74 850-73-85

 

Anfahrt:

Borzygniew befindet sich ca. 40 km von Breslau. Anfahrt über die A4 in Richtung Görlitz, nach ca. 15 km auf die 347 Richtung Kąty Wrocławskie und dann nach Mietków abbiegen. 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Kirche St. Barbara: Gottesdienste

Sonntag: 9.30 Uhr. 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

Jezioro Mietkowskie (Mietkowskie-See): Marinwanie (Regatten, Events, Seemannslieder) - Mai. 

Parkmöglichkeiten:

Parkmöglichkeiten in der Nähe. 

 

Gastronomie:

Przystań u Francuza

Maniów Mały, Ośrodek Riviera, 55-081 Mietków

Tel. 71 390-77-17, 601-786-382

www, Email: keine

 

RestaurantSzczere Pole

ul. Armii Krajowej 6, 55-050 Sobótka

Tel. 71 390-47-04, 605-110-266

www.szczerepole.pl

Email: restauracja@szczerepole.pl

 

 

RestaurantPod Jeleniem

Rynek 8, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 390-32-37, 696-413-205

www.pod-jeleniem.pl

Email: biuro@pod-jeleniem.pl

 

Dom Turysty im. Romana Zmorskiego

Góra Ślęża, 55-050 Sobótka

Tel. 71 342-61-42

www.domturysty.net

Email: keine

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Przystań u Francuza

Maniów Mały, Ośrodek Riviera, 55-081 Mietków

Tel. 71 390-77-17, 601-786-382

www, Email: keine

 

Dom Turysty im. Romana Zmorskiego

Góra Ślęża, 55-050 Sobótka

Tel. 71 342-61-42

www.domturysty.net

Email: keine

 

Ślęża Pension

ul. Św. Jakuba 4, Sobótka

Tel./Fax 71 390-31-67, 667-345-678, 691-677-822

www.pensionatsleza.pl

Email: recepcja@pensionatsleza.pl

 

Pokoje gościnne „Pod Jeleniem

Rynek 8, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 390-32-37, 696-413-205

www.pod-jeleniem.pl

Email: biuro@pod-jeleniem.pl

 

Hotel Dom Turysty PTTK „Pod Wieżycą”

ul. Armii Krajowej 13, 55-050 Sobótka

Tel./Fax 71 316-28-57

www.podwiezyca.com.pl

Email: podwiezyca@podwiezyca.com.pl

 

Touristeninformationen

keine

 

Literatur:

§  Pilch Józef, Atlas zabytków architektury Dolnego Śląska, Warszawa 2005.

§  Kozaczewski Tadeusz, Wiejskie kościoły parafialne XII wieku na Śląsku, Wrocław 1994.

§  Stawski Mirosław, Koncepcja izby pamięci wsi Borzygniew.

§  www.sudety.it.pl