Zapusta - Burgruine Rajsko, 14. –19. Jahrhundert
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Zapusta - Burgruine Rajsko, 14. –19. Jahrhundert

Die Burgruine Rajsko (Neidberg) liegt auf einer Anhöhe am rechten Ufer des Queis (Kwisa), zwischen der Marklissa-Talsperre (Jezioro Leśniańskie) und Talsperre Goldentraum (Jezioro Złotnickie), in Vogelsdorf (Zapusta), in der Gemeinde Olszyna, im Landkreis Lubań.

Die ersten Erwähnungen über die Rajsko stammen aus dem 13. Jahrhundert. Herzog Bolko I. von Schweidnitz ließ sie am Ende des 13. Jahrhunderts errichten. Während der Hussitenkriege, 1431 wurde die Burg erobert und von den Hussiten geplündert. Bis zum  19. Jahrhundert verblieb sie eine Ruine. 1863 kaufte Freiherr Alexander von Minutoli die Ruine (zusammen mit dem Gut in Friedersdorf/Biedrzychowice), der in den Jahren  1875–1878 eine Wiederaufbau im neugotischen Stil veranlasste. Hierbei wurden die noch erhaltenen Details der Steingewölbe, Elemente der Sandstein- und Marmordekorationen sowie  Schmiedearbeiten weiter verwendet. Es wurde außerdem ein Pfad von der Burg zum Ufer des Queis angelegt, dessen steinernen Treppen sind heute allerdings schon stark beschädigt.

In der Burg befand sich ein bis zum Ende des Ersten Weltkriegs existierendes Museum. Seine breite Sammlung bestand aus: venezianischem Glas und Keramik, antike Pokale und Amphoren, afrikanische Masken, Militaria, Möbeln sowie Gemälde, u. a. von Albrecht Dürer, Paolo Veronese und Rembrandt. 1919 gab es hier in Zusammenhang mit der politischen Lage in Deutschland Unruhen, bei denen die örtlichen Bauern die Burg einnahmen und verwüsteten. Nach dem Tod von Freiherr von Minutoli fiel Rajsko an seine Tochter Anna von Pfeil, die das Anwesen an den Jugendherbergsverband Lauban verpachtete. Dies führte zu den nächsten Umbauten und nach dem Ende der Arbeiten wurde hier eine Jugendherberge eröffnet. Die Burg verfiel nach 1945 zur Ruine, wurde jedoch zum Teil noch genutzt. 1969 brannte es nieder und wurde somit endgültig zu einer Ruine.

Heute kann man von der ehemaligen Burg den Wohnturm mit Portal und das Durchfahrtstor bewundern. Vom Turm hat kann eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Stauseen und Wiesen. Wahrscheinlich existiert eine unterirdische Verbindung zwischen der Burg und dem Schloss in Friedersdorf (Biedrzychowice), das von Freiherr von Minutoli erbaut worden war. Hier sollen die sterblichen Überreste von Pestopfern liegen, die zu Lebzeiten des Freiherrn in dessen Dorf ausgebrochen war.

 

Kontakt:

Zamek Rajsko

59-830 Zapusta, woj. dolnośląskie

 

Anfahrt:

Die Burg liegt an der Ortsgrenze von Zapusta, an der Straße, die von Leśna nach Biedrzychowice führt, ca. 5 km westlich von Gryfów Śląski.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Die Ruinen gehören einem privaten Besitzer.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine

 

Parkmöglichkeiten:

keine

 

Gastronomie:

Bar Zagłoba”

59-811 Biedrzychowice 76

 

„Trevi” Pizzeria Restaurant

Rynek 14, 59-620 Gryfów Śląski

Tel. 75 142-22-12

www.restauracjatrevi.pl

Email: restauracjatrevi@gmail.com

 

Pizzeria „LA STORIA”

ul. Wojska Polskiego 27, 59-620 Gryfów Śląski

Tel. 75 111-93-12

 

Restaurant Pizzeria „Pasja”

ul. Kolejowa  25, 59-620 Gryfów Śląski

Tel. 75 757-81-13

www.restauracja-pasja.pl

 

Bar uniwersalny „Zibi”

ul. Wolności 30, 59-830 Olszyna

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Ośrodek Wypoczynkowy „Rajsko”

Zapusta, 59-811 Biedrzychowice

Tel. 75 722-15-10, 667-718-667

www.zapusta.republika.pl

 

Hotel „Stacja nad Kwisą”

ul. Kolejowa 31, 59-620 Gryfów Śląski

Tel. 75 713-70-28, fax 75 713-70-29

stacjanadkwisa.pl

Email: hotelgryfow@stacjanadkwisa.pl

 

Gästezimmer

ul. Wolności 36, 59-830 Olszyna

Tel. 75 721-25-88

 

Pensjonat Agroturystyczny „Mogador

ul. Szyszkowa, 59-820 Leśna

Tel. 75 721-13-67

 

Ośrodek Ministerstwa Spraw Wewnętrznych i Administracji „Gajówka

Złoty Potok 42, 59-820 Leśna

Tel. 75 781-32-16, fax 75 781-33-30

 

Touristeninformation:

Centrum Informacji Turystycznej i Promocji Pogórza Izerskiego

Rynek 33, 59-620 Gryfów Śląski

Tel. 75 781-29-44, fax 75 781-11-33

www.cit.gryfow.pl, www.gryfow.pl

Email: it@gryfow.pl

 

Literatur

§  Pilch Józef, Leksykon zabytków architektury Dolnego Śląska, Warszawa 2005.