Ząbkowice Śl. – Burg mit weitläufiger Anlage
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Ząbkowice Śl. – Burg mit weitläufiger Anlage

Die heute in Frankenstein (Ząbkowice Śląskie) existierende Burg entstand an der Stelle eines Vorgängerbaus, der im 14. Jahrhundert im Auftrag von Herzog  Bernard von Scheidnitz errichtet worden war. Jenes Bauwerk, das damals in den Hussitenkriegen zerstört wurde, fiel in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in die Hände des Landesverwalter der Böhmischen Krone – Georg von Podiebrad. Trotz einer enormen Verstärkung der Festung, wurde diese 1468 von Bürgern aus Breslau, Schweidnitz (Świdnica) und Neisse (Nysa), die gegen die Herrschaft des Machthabers kämpften, erobert. Die nächste Eroberung der Burg geschah durch den ungarischen und böhmischen König Matthias Corvinus. Der neue Familiensitz des Geschlechts derer von Podiebrad wurde in den Jahren  1522 – 1532 im Auftrag des Herzogs Karl I. und seiner Gemahlin Anna von Sagan errichtet. Die Pläne für die Renaissance-Festung stammen von Baumeister des Böhmischen Königs Vladislav II – Benedict Ried. Der größte Teil der Mauern der alten Burg wurde abgerissen. Die neue Anlage wurde auf einem quadratischen Grundriss errichtet und Sandstein erbaut. Zwei dreigeschossige, zylinderförmige Basteien ermöglichten einen Beschuss von den Flanken und den Feind erfolgreich zurückzudrängen. Versehen waren diese in der Attika mit Schießscharten. Die Burg besaß einen der ersten Arkadenhöfe in diesem Teil Europas. Über dem Tor befand sich ein Turm. Das Hauptportal war aus Werkstein und machte einen einfachen sowie strengen Eindruck. Daneben befand sich eine kleine Pforte für Fußgänger. Im Laufe seiner Geschichte wurde die Burg zahlreiche Male durch kaiserliche und schwedische Truppen gestürmt und zerstört. Obwohl in den 50er Jahren des 17. Jahrhunderts ein teilweiser Wiederaufbau durchgeführt wurde und versucht wurde das Objekt Anfang des 18. Jahrhunderts zu retten, wurde dieses 1728 verlassen und 1784 durch ein Feuer vernichtet.

Das Objekt ist ein interessantes Beispiel für die Umgestaltung einer gotischen Burg in eine Renaissance-Residenz. Heute ist die Burg eine Ruine. Es sind die Hauptmauern, der Torturm und teilweise die Basteien erhalten. Im besten Zustand sind die Kellergewölbe.

 

Kontakt:

Kein Kontakt (Ruine).

 

Anfahrt:

Ząbkowice Śląskie liegt 65 km südlich von Breslau. Due Burgruine liegt im nordöstlichen Teil von Ząbkowice Śląskie, auf einer hohen Böschung, unweit vom park an der ul. Krzywa. Der Weg zu Fuß vom Bahnhof beträgt ca. 20 min.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Eintritt frei.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

 

Parkmöglichkeiten:

Man kann bei der Ruine parken.

 

Gastronomie:

Pierzeja s. c.                                      

Rynek 14, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 815-12-65

 

Pod Arkadami. Restaurant

Rynek 22, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 641-00-04

 

Restaurant w Hotelu Apollo

Szklary – Huta 26, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 662-479-251

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Podzamcze. Hotel

ul. Armii Krajowej 46, Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 641-17-77, 601-696-383

Email: vimar@op.pl

 

Hotel Apollo

Szklary – Huta 26, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel.  662-479-251

www.hotelapollo.nocowanie.pl

Kontaktformular auf der Website

 

Gospodarstwo Agroturystyczne Pałac Kietlin

Kietlin 28, 58 - 230 Niemcza

Tel. 74 837-87-05

www.palac-kietlin.com

Email: info@palac-kietlin.com

           

Touristeninformation:

Powiatowe Centrum Informacji Turystycznej

ul. Św. Wojciecha 5/1, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 815-74-01

www.ziemiazabkowicka.pl

Email: promocja@zabkowice-powiat.pl

Geöffnet: Mo.-Fr. 8.30-15.30, Sa. 10.00-14.00; (V-IX) So. 10.00-14.00.