Witostowice – Wasserschloss
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Witostowice – Wasserschloss

Ursprünglich stand an der Stelle des Schlosses in Schönjohnsdorf (Witostowicach) eine kleine Wallburg.  Das Schloss wurde wahrscheinlich Anfang des 14. Jahrhunderts im Auftrag der Herzöge von Münsterberg erbaut. Die erste Erwähnung der Anlage stammt aus dem Jahre 1331. 1351 übernahm der Ritter Peter von Domaz das Anwesen von Nikolaus dem Kleinen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts gehörte die Festung dem Geschlecht derer von Stosch, in deren Auftrag im 16. Jahrhundert die Anlage komplett umgebaut wurde. In jener Zeit entstand die heutige Residenz im Renaissance-Stil mit einer verbesserten Wehranlage, u. a. Basteien sowie zwei Wassergräben. Die nächste Modernisierung wurde im 17. Jahrhundert vorgenommen – um die Anlage eine fast einen Kilometer lange Wehrmauer errichtet.  Nach dem Tode des letzten Vertreters aus dem Geschlecht derer von Stosch wechselten die Ländereien von Schönjohnsdorf mehrfach die Besitzer. 1738 fiel das Schloss an den Zisterzienserorden aus dem nahen Kloster Heinrichau. Der Wiederaufbau des Schlosses nach einem Brand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts konnte leider nicht den alten Glanz wiederherstellen. Die Anlage büßte in jener Zeit ihren Wehrcharakter ein. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte das Schloss dem preußischen Staat, später den Fürsten von Sachsen-Weimar. In den folgenden 50 Jahren wurde noch einmal ein Umbau vorgenommen, der die Gestalt des Schlosses bedeutend veränderte. Das Bauwerk wurde von Polen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt. Nach 1945 befanden sich hier eine LPG, Wohnungen und Lagerräume. In den 70er Jahren wurde das verfallene Schloss renoviert.

Heute ist das Schloss in Privathand und es werden keinerlei Konservierungsarbeiten durchgeführt. Das Schloss hat drei Gebäudeflügel und einen Hof. Von der Gestalt her erinnert es an die Form eines „ermäßigt“. In der Südostecke der Anlage befindet sich viergeschossiger, quadratischer Wohnturm. Die restlichen Gebäude sind niedriger – zwei- und dreigeschossig. In der Südwestecke steht ein Wehrturm und an der Fronseite befinden sich Basteien. Die Anlage ist von alten Eichen umgeben. Der Graben ist bis heute mit Wasser gefüllt – daher auch die Bezeichnung „Wasserschloss“. In der Schlosskapelle werden Messen abgehalten.

 

Kontakt:

Witostowice 37 A

 

Anfahrt:

Witostowice liegt 13 km von Ziębice, 23 km von Ząbkowice Śląskie. Anfahrt mit Bussen der Firma Polbus von Ziębice und Strzelin möglich (Haltestelle am Schloss). Das Schloss ist von der Straße aus sichtbar.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Der Zugang zum Schloss ist untersagt.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine

 

Parkmöglichkeiten:

In der Nähe keine Parkmöglichkeiten.

 

Gastronomie:

Restaurant w Hotelu Maria

ul. Wzgórze Parkowe, 57 - 100 Strzelin

Tel. 71 392-15-90

www.hotel-maria.pl

Email: recepcja@hotel-maria.pl

           

Der – Dans. Restaurant

 ul. Wałowa 34, 57 - 220 Ziębice

Tel. 74 819-12-88

 

Ziębiczanka. Restaurant. Mąkosza M.

ul. Kolejowa 44, 57 - 220 Ziębice

Tel. 74 819-16-75

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Nietoperek Gospodarstwo Agroturystyczne

Gębczyce 28F, 57 – 100 Strzelin

Tel. 71 392-90-18, 603-917-373

gebczyce.spanie.pl

 

Eceat – Jerzy Trawiński

Nowina 5, 57 – 210 Henryków

Tel. 74 810-24-22

www.poland.eceat.org, www.nowina5.pl

 

Kwatera Prywatna Kasia i Tomek

Krzelków 43B, 57 – 220 Ziębice

Tel. 74 815-55-19, 600-927-186

 

Touristeninformation:

Powiatowe Centrum Informacji Turystycznej

ul. Św. Wojciecha 5/1, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 815-74-01

www.ziemiazabkowicka.pl

Email: promocja@zabkowice-powiat.pl

Geöffnet: Mo.-Fr. 8.30-15.30, Sa. 10.00-14.00; (V-IX) So. 10.00-14.00.