Uraz - Schloss (Ruine), Schlosspark
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Uraz - Schloss (Ruine), Schlosspark

Das Schoss in Auras  (Uraz) wurde ca. 1319 auf einer kleinen natürlichen Erhöhung erbaut, auf dem Gelände einer herzoglichen Wallburg aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Schlossmauern wurden aus Backstein errichtet, der ältere Teil der Anlage ist jedoch aus örtlichem Baumaterial, Raseneisenstein und Bruchstein, erbaut. Zur Anlage gehören ein Wohnturm (dreigeschossig), der auf einem ungewöhnlichen, fast dreieckigen Grundriss angelegt wurde, und ein Torgebäude das von einer Wehrmauer umgeben ist. Um 1630 wurde an den Turm ein Gebäudetrakt mit einem Wehrturm angebaut. Außerdem wurden Wirtschaftsgebäude und ein Torturm mit Zugbrücke errichtet.

Ab 1810 wurde damit begonnen, allmählich die Verteidigungselemente der Anlage abzureißen (wie z. B. das Tor mit Zugbrücke und ein Teil der Wehrmauer). Ebenso wurde der Schlossgraben zugeschüttet.

Es wurde ein Umbau des Schlosses im Renaissance-Still begonnen, der hauptsächlich in der Mitte des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurde, der die Aufteilung der Innenräumlichkeiten veränderte und die äußere Gestalt umgestaltete. An der Stelle der Wirtschaftsgebäude wurden ein Garten und Park angelegt.

Bis heute sind von der Außenanlage die Fundamente sowie Überreste des Wohnturms zusammen mit den Mauern des Anbaus und dem Wehrturm erhalten. Über dem Haupteingang befindet sich die Wappenkartusche der letzte Besitzer des Schlosses, Hans Georg Freiherr Hentschel von Gilgenheim und seiner Gemahlin Therese.

Seit 1945, nach einem Brand verfiel das Anwesen zur Ruine und in diesem Zustand ist es bis heute. Das Schloss ist in Privatbesitz und das Gelände kann nicht betreten werden. Das Schloss ist umzäunt, aber von der Straße gut sichtbar, wenn es nicht vom Laub der Bäume verdeckt wird.

 

Anfahrt:

Uraz liegt ca. 20 km von Breslau, ca. 11 km von Brzeg Dolny und Lubiąż. Das Schloss befindet sich im Zentrum des Dorfes, unweit der Kirche.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Das Schloss ist nicht für Besucher zugänglich, durch den Besitzer eingezäunt, sichtbar von der Straße.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

 

Parkmöglichkeiten:

Parkmöglichkeiten in der Nähe des Objekts.

 

Gastronomie:

Bar „Centrum” sowie „Bar na plaży” Ośrodek „Produs” (nur in der Saison)

ul. Stawowa, Wilczyn

Tel. 502-026-348

www und Email: keine

 

Restaurant, Pub „Retro”

ul. Piłsudskiego 8, 51-120 Oborniki Śląskie

Tel. 71 310-13-92, fax 71 310-27-04

www.retro.net.pl

Email: keine

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

„Cicha Przystań” Gospodarstwo Agroturystyczne, Angelstelle und Fischbraterei

ul. Leśna 25B, 55-120 Rościsławice

Tel. 71 310-84-45,  609-556-662

www.roscislawice.republika.pl

Email: keine

 

„Villa Barbara” - Zagroda Agroturystyczna „Arkadia”

Wielka Lipa 5, 55-120 Oborniki Śl.

Tel. 71 716-48-42, mobil 601-676-680

strona.arkadia.nazwa.pl

Email: info@arkadia.wielkalipa.pl

 

Touristeninformation

www.oborniki-slaskie.pl/turystyka_rekreacja.htm

 

Literatur

§  Brzezicki Sławomir, Nielsen Christine, Grajewski Grzegorz, Popp Dietmar (red.), Zabytki sztuki w Polsce. Śląsk, Warszawa 2006.

§  Chorowska Małgorzata, Rezydencje średniowieczne na Śląsku: zamki, pałace, wieże mieszkalne, Wrocław 2003.

§  Kajzer Leszek, Kołodziejski Stanisław, Salm Jan (red.), Leksykon zamków w Polsce, Warszawa 2010.

§  Pilch Jerzy, Leksykon zabytków architektury Dolnego Śląska, Warszawa 2005.

§  www.oborniki-slaskie.pl.