taniszów - Schloss, 18./19. Jahrhundert
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Staniszów - Schloss (Nr. 23), 18./19. Jahrhundert

Das Schloss entstand 1784-1787 im Auftrag des Grafen Heinrich XXXVIII. von Reuß, dessen Gemahlin Henriette Otilie von Schmettau war, Erbin des früher bestehenden Stonsdorfer Anwesens. Auf Anordnung der Besitzer wurde um das Gebäude ein fast 200 ha großer Park nach Plänen von Peter Joseph Lenné angelegt, in dem sich die künstliche Ruine einer Burg, eine künstliche Grotte, Felsen, eine Einsiedelei, Orangerie sowie der Bismarck-Aussichtsturm befanden. 1806 ordnete Prinz Heinrich XXXVIII. an, auf dem Stangenberg (Grodna), der sich damals auf dem Gelände des Parks befand, künstliche Ruinen zu errichten, die sog. Heinrichsburg. Das Projekt beendete jedoch erst Prinz Heinrich XII. Seit 1811 wurde in der Schlossbrennerei auf Basis von lokalen Kräutern der Echt Stonsdorfer produziert (heute wird dieser bei Hamburg gebrannt), ein Kräuterlikör, der in der Schlossschenke ausgeschenkt wurde. Nach Stonsdorf (Staniszów) zog die Besucher auch die Geschichte von Hans Rischmann, dem fliegenden Propheten vom Prudelberg, der während des Dreißigjährigen Krieges auf dem Berg lebte und behauptete, er könne fliegen und Kriege vorhersagen. 1816 besuchte Fürstin Isabella Czartoryska die Schloss- und Parkanlage und legte später einen ähnlichen Park in Puławy an. Nach dem Krieg befanden sich hier ein Tuberkulose-Präventorium für Kinder, ein Pflegedienst, ein landwirtschaftlicher Ausbildungsbetrieb und die Feuerwehr. Seit den 90er Jahren verfiel das leer stehende Objekt zusehends. 2001 wurden Renovierungsarbeiten aufgenommen.

Heute befindet sich im Schloss ein Hotel und Restaurant.  Den Gästen stehen ein Badeteich mit Steg, Teiche zum Angeln und eine Kletterwand zur Verfügung. Auf dem Gelände des Parks können die Überreste der künstlichen Ruinen bewundert werden. Die gesamte Parkanlage gliedert sich in zwei Teile: englischer Garten und Waldpark. Im Schloss sind folgende Organisationen beheimatet: Rotarier-Klub (seit 2003), die Galerie Pałac Staniszów, die Künstler der Region ausstellt, der Sitz der Stiftung Forum Staniszów (seit 2005), die die Muzykalia Staniszowskie organisiert (u. a. Konzerte der niederschlesischen Philharmonie aus Hirschberg und internationale Opern-Workshops sowie Freiluftveranstaltungen). Es ist geplant ebenfalls eine Restaurierung der Gutsgebäude durchzuführen, wo in einem Gebäude ein Spa mit Schwimmbad (Bauende für 2012 geplant) und im zweiten Gebäude ein Kultur- und Kunstzentrum (ev. schon 2011 Eröffnung) entstehen soll. Die Anlage liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Kurorte Karpacz/Krummhübel, Szklarska Poręba/Schreiberhau sowie nicht weit von Hirschberg (6 km).

 

Kontakt:

Pałac Staniszów

Pałac Staniszów 100, 58 - 500 Jelenia Góra

Tel. 75 755-84-45

www.palacstaniszow.pl

Email: hotel@palacstaniszow.pl

 

Anfahrt: 

Verbindungen mit der Busgesellschaft Polbus – Direktverbindung Wrocław – Pałac Staniszów.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Für Gäste des Hotels und Restaurants

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

 

Parkmöglichkeiten:

Auf dem Gelände bestehen Parkmöglichkeiten für Gäste des Hotels.

 

Gastronomie:

Pałac Staniszów

Pałac Staniszów 100, 58 - 500 Jelenia Góra

Tel. 75 755-84-45

www.palacstaniszow.pl

Email: hotel@palacstaniszow.pl

 

Restaurant Pałac na Wodzie

Staniszów 23, 58-500 Jelenia Góra

 Tel. 75 755-70-31, 608-084-901

 www.palacstaniszow.pl

 Email: info@palacnawodzie.pl

 

Bar gastronomiczny Szarotka. Rafał Miedziak

 Staniszów 58 a, 58 – 500 Staniszów

 

Restaurant Hotel Cieplice

ul. Cervi 11, Jelenia Góra

Tel. 75 755-10-41

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Noclegi Agroturystyczne Srebrny Las

Staniszów 116 a

Tel. 75 755-83-97, 509-228-246

www.staniszow.com

Email: dostaniszowa@wp.pl

 

Pensjonat Przesieka

ul. Dolina Czerwienia 11 A, 58- 562 Przesieka

Tel. 75 762-17-24, 783-386-732

www.pensjonatprzesieka.pl

 

Rezydencja Lawendowe Wzgórze

Zachełmie 64, 58 – 562 Podgórzyn

Tel. 75 762-15-17

www.lawendowewzgorze.pl

 

Touristeninformation:

Touristeninformation i Kulturalnej

ul. Bankowa 27, Jelenia Góra

Tel. 75 767-69-25

www.jeleniagora.pl, www.karkonosze.it.pl

geöfffnet: Mo. – Fr. 9.00 – 18.00 Uhr, Sa. 10. – 14. Uhr, So. (VII .– IX.) 10. -14. Uhr.

 

Literatur

§  Łuczyński Romuald M., Rezydencje magnackie w Kotlinie Jeleniogórskiej im 19. Jahrhundert, Wrocław 2007.

§  Perzyński Marek, Zamki, twierdze i pałace Dolnego Śląska i Opolszczyzny, Wrocław 2006.