Sułów - Schloss, Schlosspark
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Sułów - Schloss, Schlosspark

Das Schloss in Sulau (Sułów) wurde 1680 als Stammsitz der Grafen von Burghaus.  Das viereckige Gebäude verfügt über drei Geschosse und drei Gebäudetrakte sowie ein nicht allzu großen Risalit auf der Hauptachse. Bedeckt ist es von einem Mansarddach. Trotz mehrfacher Umbauten, sind bei der Innenausstattung und Außenelementen Spuren des Barock auszumachen. Es ist auch ein Kachelofen im Stil des Rokoko aus der zweiten Hälfte    des 18. Jahrhunderts erhalten. Die Residenz wurde im 19. Jahrhundert modernisiert. Der am Schloss befindliche, prächtige Park wurde 1775 im Auftrag von Johann Silvius von Burghaus angelegt. Die Attraktion des Parks war ein kleines Holzhaus – eine Einsiedelei mit der lebensgroßen Holzfigur des über die Bibel gebeugten Bruders Laurentius (heute befindet sich die Skulptur in einem der Warschauer Museen). 1817, nach dem Tod von Silvius – dem letzten männlichen Nachkommen aus der Sulauer Linie derer von Burghaus erbte das Schloss seine Tochter Julia, die den Baron von Troschke ehelichte. Die Eheleute lebten jedoch nicht lange in dem Schloss. 1821 übernahmen die Grafen von Schweinitz und Krain das Anwesen und dieses verblieb in deren Besitz bis 1945. Laut den Erinnerungen von Friedrich Carl Schweinitz, der 1945 das Schloss als Kind verlassen musste, befand sich im südlichen Teil des Parks ein Tennisplatz und der ummauerte Weiher war zu einem wunderschönen Springbrunnen umgestaltet, in dem exotische, bunte Fische schwammen (nach dem Krieg wurden dort aufgrund der problematischen Versorgungslage bei Lebensmitteln Karpfen gezüchtet). Der letzte Besitzer des Bauwerks vor dem Krieg war der königlich-preußische Rittmeister Graf Friedrich von Schweinitz und Krain. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete ein Textilwerk aus Łódź in dem Gebäude eine Ferienkolonie für die Kinder der Mitarbeiter ein. In den Jahren  1964 – 1965 wurde das Objekt restauriert. Nach einer Umgestaltung übernahm die Gebäude das Gebäude, die das Schloss zum Verkauf ausschrieb.

Heute befindet sich das Schloss in Sulau in den Händen der polnisch-italienischen Gesellschaft Polish Hunting 3. Das Schloss kann nur von außen bewundert werden. An der Vorderseite befindet sich eine breite, reich verzierte Treppe, die zum Eingangsportal führt. Das Schloss umgibt ein 100 ha großer englischer Landschaftspark.

 

Kontakt:

ul. Zamkowa 5, Sułów

 

Anfahrt:

Das Dorf Sułów liegt auf dem Gebiet der Militscher Teiche (Stawe Milickie), am Fluss Bartsch (Barycz). Es liegt 8 km von Milicz, 19 km von Żmigród. Anfahrt mit dem Bus von Milicz aus möglich - Anfahrtszeit: ca. 25 min.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Objekt nicht für Touristen zugänglich.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

 

Parkmöglichkeiten:

keine Parkmöglichkeiten in der Nähe.

 

Gastronomie:

ermäßigt Romana. Bar

Sułów 11, 56 - 300 Milicz

Tel. 95 759-93-45

 

Hotel i Restaurant Pałacowa

ul. Piłsudskiego 5, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-02-03

www.reges.pl/palacowa.htm

Email: palacowa@reges.pl

 

Pelikan Bar

ul. Działkowa, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-20-18

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Ośrodek Wypoczynkowy EPA

ul. Leśna, 56 – 306 Sułów

Tel. 661-896-083, 609-449-949

www.sulow-owepa.pl

 

Gospodarstwo Agroturystyczne

Sułów, ul. Parkowa 8, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 384-75-77, 604-401-725

 

Przystań u Grażyny. Ośrodek Wypoczynkowy

Sułów, ul. Leśna 8, 56 – 306 Wrocław

Tel. 503-091-610

 

Touristeninformation:

Centrum Informacji Turystycznej

pl. Ks. Eugeniusza Waresiaka 7, 56 - 300 Milicz

Tel. 71 383-00-35

Email: it@milicz.pl

geöffnet: Di. – Fr.: 8.00 – 17.00 Uhr, Sa.: 10.00 – 16.00 Uhr.

 

Oddział PTTK Krotoszyn. Biuro Obsługi Ruchu Turystycznego

ul. Mały Rynek 1, 63 – 700 Krotoszyn

Tel. 62 725-26-15

www.pttk.krotoszyn.pl

 

 

Literatur

§  Pilch Józef, Zabytki architektury Dolnego Śląska, Wrocław – Warszawa – Kraków – Gdańsk, 1978.

§  Kowalski Ireneusz (red.), Dolina Baryczy. Legendy, zabytki, kultura, Milicz 1999.