Rybnica – Ruinen der Burg Lausepelz, 14. Jahrhundert, 18. Jahrhundert
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Rybnica – Ruinen der Burg Lausepelz, 14. Jahrhundert, 18. Jahrhundert

Wann die Burg entstanden ist und ihre Geschichte ist nicht wirklich bekannt. Es steht fest, dass sich hier im 14. Jahrhundert Kaiser Karl IV. aufhielt. Die Burg war eventuell Sitz des Geschlechts derer von Reibnitz, die bis 1423 im Dorf wohnten (es lässt sich jedoch nicht feststellen, ob die Burg ihr Wohnsitz war). In einer Urkunde aus dem Jahre 1288 wird ein Henricus de Rybnicz erwähnt. Während Renovierungsarbeiten im Jahre 1750 wurde an einer Wand die Jahreszahl 1234 aufgedeckt, die vielleicht den Bau der ältesten Teile der Burg datiert. 1758, als der Bau dem Kaufmann Smith gehörte, wurde die Jahreszahl jedoch übermalt. Die nächsten Renovierungsarbeiten wurden 1786 und 1794 durchgeführt. Später verfiel das Gebäude zunehmend zur Ruine. Anfang des 19. Jahrhunderts, als der Burgherr Gottlieb Wilhelm Graf von Bressler war, erfüllte der verfallene Bau noch die Funktion eines Gutshofs. Danach verfiel das nicht genutzte Bauwerk jedoch komplett.

Die Burg war nicht groß und besaß allerdings verhältnismäßig große, rechteckige Fensteröffnungen. Die Sgraffito-Verzierungen an der Außenfassade wurden sicherlich während eines Umbaus im 16.–17. Jahrhundert angebracht. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes befanden sich der Flur, das Treppenhaus, Küche und zwei oder drei Wohnräume. Das Obergeschoss beherbergte dieselbe Anzahl an Gemächern, einen Flur und großen Saal. Aus dem 18. Jahrhundert sind uns Zeichnungen von F. B. Werner erhalten geblieben, die die ursprüngliche Gestalt des Baus wiedergeben – ein zweigeschossiges Gebäude mit zwei Flügeln und einem steilen Satteldach sowie einem hohen, runden Turm. An der Burg befand sich ein kleiner Park

Heute sind von der Burg in Rybnica nur Fragmente der Mauern des Wohngebäudes, der Festungsmauer sowie zugeschüttete Kellergewölbe übrig geblieben. Die Mauern sind aus gebrochenem Granit gemauert und die Fensterrahmungen aus Ziegelsteinen. Am Weg befindet sich eine Informationstafel zu der mittelalterlichen Burg.

 

Kontakt:

Kein Kontakt (Ruine).

 

Anfahrt:

Der Zugang zur Ruine gestaltet sich als schwierig, da man durch dichtes Unterholz einen steilen Hang hinauf muss. In das Dorf gelangt man am besten von Stara Kamienica aus, und biegt ca. 100 m vor dem Ortschild „Rybnica” rechts ab. Nun muss man unter der Eisenbahnbrücke hindurch bis zum Feldweg der zum Teich führt, hinter dem Teich auf einer Anhöhe befindet sich die Burg.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Eintritt frei.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

 

Parkmöglichkeiten:

In unmittelbarer Nähe ist es sehr schwer zu parken, da sich das Objekt weit hinter dem Dorf befindet und hinter Bäumen versteckt ist. 

 

Gastronomie:

Restaurant Róża Wiatrów

ul. Zamkowa 5, 58 – 570 Jelenia Góra

Tel. 75 754-55-90

www.willarozawiatrow.pl

Email: rezerwacja@willarozawiatrow.pl

 

Kurna Chata

pl. Ratuszowy 23, Jelenia Góra

Tel. 75 642-58-50

www.kurnachata.pl

bar@kurnachata.pl

 

Złoty Klub Bosmana

ul. Pocztowa 6, 58 - 500 Jelenia Góra

Tel. 75 753-25-39

www.zloty-klub-bosmana.pl

Email: restauracja@zloty-klub-bosmana.pl

 

Übernachtungsmöglichkeiten: 

Hotel Caspar

pl. Piastowski 28, 58 – 560 Jelenia Góra – Cieplice

Tel. 75 645-50-01, 665-501-228

www.caspar.pl

Email: recepcja@caspar.pl

 

Cieplice Hotel

ul. Cervi 11, Jelenia Góra

Tel. 75 755-10-41

www.hotelcieplice.pl

Email: hotelcieplice@hotelcieplice.pl 

 

Hotel Jelonek

ul. 1 Maja 5, 58 – 500 Jelenia Góra

Tel. 75 764-65-41

www.hoteljelonek.pl

 

Szkolne Schronisko Młodzieżowe Wojtek (Jugendherberge)

ul. Skowronków 15 A, 58 – 500 Jelenia Góra

Tel. 75 610-54-36, 668-467-887

www.schronisko-wojtek.pl

Email: magdalena@poczta.onet.pl

 

Touristeninformation:

Centrum Informacji Turystycznej i Kulturalnej

Aleja Bankowa 27, Jelenia Góra

Tel. 75 767-69-25

www.jeleniagora.pl

Email: it@jeleniagora.pl

geöffnet: Mo. – Fr.: 9.00 – 18.00, Sa.: 10.00 – 14.00, So.(VII – IX): 10 – 14.

 

Literatur

Łuczyński Romuald M., Zamki i pałace Dolnego Śląska. Sudety i Przedgórze Sudeckie, Wrocław 1997.

Smoliński Tadeusz, Szkudlarek Zenon, Rybnica. Zarys historii (1217 – 2010), Rybnica 2010.