Milicz - Burg (Ruine)
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Milicz - Burg (Ruine)

Die erste Erwähnung einer slawischen Burg in Militsch (Milicz) stammt aus dem Jahre 1136. Aus dieser geht hervor, dass die Burg schon vor 1115 in Besitz des Bistums Breslau war. Gelegen auf dem Hopfenberg (Góra Chmielowa), im Osten der heutigen Stadt erfüllte die Burg im 13. Jahrhundert die Funktion einer Kastellanei. Die Anlage hatte wichtige Verwaltungs- und militärische Aufgaben. Die gemauerte Burg, gelegen im Gegensatz zur Siedlung am linken Ufer des Flusses Bartsch (Barycz), entstand Mitte des 14. Jahrhunderts. Da das umliegende Gelände aus Flussauen bestand, wurde die Burg auf einem kleinen Felsvorsprung errichtet. Es handelte sich um einen Backsteinbau mit einer Wehrmauer und einem Eingangstor auf der Ostseite. Der dreigeschossige Wohnturm war auf einem rechteckigen Grundriss von 10,5 x 14,8 angelegt und befand sich im Südteil des Innenhofes. 1968 wurde im Nordteil des Hofes ein Brunnen entdeckt.

In den ersten Jahren nach seiner Entstehung gehörte das Gebäude dem Bistum Breslau, 1358 kaufte es der Herzog Konrad von Oels. Nach dem Tode Konrad X., des letzten Piasten von Oels fiel der Besitz an den böhmischen König Vladislav II. Der nächste Besitzer des Anwesens war Sigismund III. Kurzbach. 1508 entstand ein neues Burgtor. Der Umbau der Festung in eine Renaissance-Residenz wurde nach einem Brand im Jahre 1536 begonnen. In jener Zeit entstand das Wohngebäude, das an der Nordseite des Turms anschloss. Im Erdgeschoss befand sich ein großer Ballsaal mit einem Gewölbe, das ein Pfeiler stützte. In den Jahren  1590 – 1945 gehörte die Burg dem Grafengeschlecht von Maltzan.  1616 – 1651 wurden die nächsten Umbauten an der Burg geplant (nach Plänen von Valentin von Säbisch), diese wurden jedoch letztendlich nicht ausgeführt. Im 17. Jahrhundert entstand an der Stelle des alten Tors ein Gebäude. Im 18. Jahrhundert wurde in der Nähe des Schlosses ein Palais sowie ein prächtiger Park und in der Burg eine Baumwollspinnerei eingerichtet. Nach einem Brand im Jahre 1797 verfiel die Burg zur Ruine.  Im 19. Jahrhundert wurde es endgültig aufgegeben.

Bis heute sind Fragmente der Backsteinmauern aus dem 14. Jahrhundert sowie Gebäude aus späteren Jahrhunderten erhalten. Erkennbar sind auch Spuren des Burggrabens.

 

Kontakt:

Kein Kontakt (Ruine).

 

Anfahrt:

Milicz liegt am Bartsch (Barycza), an der Nationalstraße 15, an der Eisenbahnstrecke Wrocław - Jarocin. Von Breslau ist Milicz ca. 55 km entfernt, von  Ostrów Wielkopolski - ca. 45 km. Die Ruinen sind von dichtem Gestrüpp überwachsen und liegen im Park unweit vom Palais, in dem sich eine Forstfachhochschule befindet.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Eintritt frei.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine.

 

Parkmöglichkeiten:

Parkmöglichkeiten am Palais (heute Forstfachhochschule), unweit der Ruinen.

 

Gastronomie:

Hotel i Restaurant Pałacowa

ul. Piłsudskiego 5, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-02-03

www.reges.pl/palacowa.htm

Email: palacowa@reges.pl

           

Pelikan Bar

ul. Działkowa, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-20-18

           

Restaurant w Zamku Myśliwskim Hubertówka

Gądkowice, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 384-54-25, 71 384-18-49

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Hotel Libero

ul. Kościuszki 2, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-13-90, 383-13-91

www.hotel-libero.pl

Email: hotel@hotel-libero.pl

 

Hotel Widmar

ul. Kopernika 8, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-00-07

www.reges.pl/widmar.htm

 

Agroturystyka Roszczak A.

ul. Krótka 5, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 384-24-31

 

Touristeninformation:

Centrum Informacji Turystycznej

pl. Ks. Eugeniusza Waresiaka, 56 – 300 Milicz

Tel. 71 383-00-35

Email: it@milicz.pl

geöffnet: Di. – Fr.,  8.00 – 17.00 Uhr, Sa.: 10.00 – 16.00 Uhr.

 

 

Oddział PTTK Krotoszyn. Biuro Obsługi Ruchu Turystycznego

ul. Mały Rynek 1, 63 – 700 Krotoszyn

Tel. 62 725-26-15

www.pttk.krotoszyn.pl