Kliczków – Schloss mit Schlosspark
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Kliczków – Schloss mit Schlosspark

Im Jahre 1297 wird hier eine Burg des Herzogs Bolko I. von Schweidnitz erwähnt, gelegen an der westlichen Grenze Schlesiens. Um 1580 entstand an dessen Stelle ein Renaissance-Schoss für die Familie von Rechenberg, hauptsächlich auf Initiative von Kasper von Rechenberg, genannt der Mittlere (dessen prächtiges Grabmal befand sich in der nahegelegenen Kirche, heute ist es zum Teil im Nationalmuseum in Breslau zu sehen). 1611 war bei Kasper dem Jüngeren von Rechenberg – Königlicher Kämmerer und Berater am Kaiserhof – der böhmische König und deutsche Kaiser Matthias zu Gast. Das Schloss wurde im Dreißigjährigen Krieg zum Teil zerstört und Anfang des 18. Jahrhunderts von Hans Wolfgang von Frankenberg-Schellendorff wieder aufgebaut. Bekannt ist, dass die Anlage Mitte des 17. Jahrhunderts über zwei Ballsäle, eine Kapelle sowie 20 Gemächer und eine Schmiede verfügte. 1747 wurde Klitschdorf (Kliczków) von der Familie von Promnitz erworben. Die Residenz wurde danach 1810 von Johann Heinrich von Solms-Tecklenburg erweitert. In den Jahren 1881-1883 wurde ein grundlegender Umbau im Stil der Neorenaissance nach Plänen von H. J. Kayser und K. Grossheim für Friedrich Hermann Georg von Solms-Baruth durchgeführt. Gast auf Jagdgesellschaften war in jener Zeit der deutsche Kaiser Wilhelm II. Nach dem missglückten Attentat auf Hitler 1944 r. wurde der Besitz Klitschdorf des an den Attentatsplänen beteiligten Friedrich von Solms-Baruth konfisziert. 1945 zum Teil zerstört wurde das Schloss in den Jahren 2000-2002 durch eine der Firmen von Barbara Piasecka-Johnson restauriert.

Das Gebäude ist auf einem L-förmigen Grundriss angelegt, zwei- und dreistöckig, mit drei Türmen an den Ecken. An diesen schließt ein neuerer Gebäudeteil mit zwei zweistöckigen Flügeln an, im Osten der Gesindeflügel (Skrzydło Czeladne), mit einem schön geformten Torturm mit Helm und dreistöckigen Ecktürmchen. Die Fassade ist besonders von der Innenhofseite reich mit Details verziert, u. a. Portale, Rustika- und Volutengiebel. Im Inneren befinden sich repräsentative Räumlichkeiten, u. a. Wohnungen im ersten Stock, im zweiten der Schlosssaal, außerdem ein Ballsaal und eine Bibliothek. Von der Innenhofseite her befindet sich die Diele mit einem repräsentativen Treppenhaus und Fluren. Zurzeit ist das Gebäude eines der am besten erhaltenen Schlösser in Schlesien, und ein Beispiel dafür wie Dutzende andere Adelsresidenzen, die heute zum Teil verfallen sind und in Ruinen liegen, einst ausgesehen haben und heute aussehen sollten. Beachtenswert ist das Gesamtkonzept der Anlage, mit seiner ehemaligen wirtschaftlichen Grundlage (den Gutsgebäuden), dem Park und der Kulturlandschaft der Umgebung.

Um das Schloss erstreckt sich ein Landschaftspark mit Teich vom Anfang des 19. Jahrhunderts, der in den Jahren 1881-1883 von E. Petzold umgestaltet wurde. Im westlichen Teil des Parks befindet sich das sog. Witwenschloss (auch Haus Spangenberg genannt) – das ehemalige Sommerhaus von ca. 1880 mit Loggia.

Im Schloss befindet sich ein Hotel, Restaurant, SPA, Konferenzzentrum (es stehen 7 Säle zur Verfügung), Tennisplätze. Es gibt Möglichkeiten zum Reiten in der Umgebung sowie zum Kajakfahren auf dem Queis (Kwisa).

 

Kontakt:

Zamek Kliczków. Centrum Konferencyjno-Wypoczynkowe

Kliczków 8, 59-724 Osiecznica

Tel. 75 73-40-700 do 702

www.kliczkow.com.pl

Email: zamek@kliczkow.com.pl

Kontakt in Breslau:

Dział Marketingu

ul. Garbary 1

71 341-93-83

Email: marketing@integer.com.pl

www.kliczkow.com.pl

 

Anfahrt: 

Mit dem Auto auf der A4 Richtung Zgorzelec, nach 117 km Abfahrt auf die Landstraße 297 nach Bolesławiec, aus der Stadt auf der 94 bis Kliczków. Insgesamt 136 km. Öffentliche Busanbindung.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

August - Festiwal Blues nad Bobrem (2011 zum 21. Mal); August – Reitturnier um den Fürst-zu-Solms-Baruth-Pokal; Oktober – Fest des Hl. Hubertus; November – Ritterliches Festmahl und andere.

 

Parkmöglichkeiten:

Großer Parkplatz vor dem Schloss.

 

Gastronomie:

Zamek Kliczków. Restaurant Zamkowa.

Kliczków 8, 59-724 Osiecznica

Tel. 75 73-40-700 do 702

www.kliczkow.com.pl

Email: zamek@kliczkow.com.pl

Kontakt in Breslau:

Dział Marketingu

ul. Garbary 1

71 341-93-83

Email: marketing@integer.com.pl

www.kliczkow.com.pl

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Zamek Kliczków. Centrum Konferencyjno-Wypoczynkowe

Kliczków 8, 59-724 Osiecznica

Tel. 75 73-40-700 do 702

www.kliczkow.com.pl

Email: zamek@kliczkow.com.pl

Kontakt in Breslau:

Dział Marketingu

ul. Garbary 1

71 341-93-83

Email: marketing@integer.com.pl

www.kliczkow.com.pl

 

Touristeninformation:

Touristeninformation vor Ort.