Gniewoszów - Burg Szczerba – Ruine
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Gniewoszów - Burg Szczerba – Ruine

Die erste Erwähnung der Burg Szczerba (Schnallenstein), gelegen unweit von Seitendorf (Gniewoszów) am Handelsweg von Prag nach Glatz (Kłodzko), stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, als die Ländereien des Geschlechts der Glaubitz zwischen den Gebrüdern Otto aufgeteilt wurden. Es wird vermutet, dass die Festung vorher errichtet worden war, um 1316 (zu dieser Zeit ist die erste Siedlung derer von Glaubitz in dieser Gegend vermerkt) oder 1323 (Otto Glaubitz wurde damals als Besitzer von Mittelwalde/Międzylesie erwähnt). Die Zerstörung der Burg, wahrscheinlich im Jahre 1428 wird den Hussiten zugeschrieben. Der außergewöhnlich gute der Zustand der Ruinen der Burg  Szczerba lässt daran zweifeln, dass diese nur für ca. 100 Jahre bewohnt wurde. Der Zustand der Ruine verschlechterte sich 1769, als begonnen wurde abzureißen, um Baumaterialien für die Brauerei Rosenthal (Różanka) zu gewinnen. Im 19. Jahrhundert gehört die Burgruine dem Grafen von Magnis sowie Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau. Die Burg verblieb in den Händen ihrer Nachkommen aus einer Linie der Hohenzollern bis 1945. Archäologische Untersuchungen, die auf dem Gelände der Burg in den Jahren 1986 – 1991 durchgeführt wurden, erlaubten es die Gestalt des Wohnbereiches zu rekonstruieren. Sichtbar sind ebenfalls Fragmente der Ringmauer. Das Bauwerk hatte die Form eines an der Westseite abgeschnittenen Ovals, mit einem kleinen Vorsprung an der Nordseite. Zusammen mit den Wehrmauern wurde sie aus unbehauenem örtlichen Naturstein erbaut. Die Burganlage nahm eine Fläche von fast 1000 m² ein. Das große Eingangstor befand sich im nördlichen Abschnitt der westlichen Mauerseite und eine kleine Pforte an der Nordseite führte in den Burghof. An der Nordmauer befanden sich die Wohngebäude. Der gesamte Komplex war von einem in den Fels gehauenen Burggraben umgeben.

Bis heute sind die Kellergewölbe, die unteren Geschosse des Wohnbereiches und Fragmente der Wehrmauer erhalten. Diese hatte eine Stärke von 1,5 m und an einigen Stellen eine Höhe von 9 m. Erkennbar sind auch die Überreste des Grabens. Unweit der Ruine verlaufen zwei Bäche  –  Głownia sowie Höllen Flössel (Gołodolnik). Die Burg ist von Wald umgeben.

 

Kontakt:

Kein Kontakt (Ruine)

 

Anfahrt:

Gniewoszów liegt ca. 5 km von Domaszków entfernt, wo Züge aus Breslau halten. Schnellzüge halten in Międzylesie, von dort führt eine 8 Kilometer lange Straße zur Burgruine. Das Objekt befindet sich auf der linken Seite der Landstraße 389, die nach Gniewoszów führt, einige hundert Meter vom Dorf Różanka. Die Burg ist recht schwierig auszumachen, da sie von Bäumen verdeckt wird.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Eintritt frei.

 

 

Parkmöglichkeiten:

Man kann in der Nähe der Ruine parken – kleiner Waldparkplatz.

 

Gastronomie:

Zajazd Sukiennice

ul. Wojska Polskiego 4, 57-530 Międzylesie

Tel. 74 812-65-35

 

EXpansja

ul. Sienkiewicza 2, Bystrzyca Kłodzka

Tel. 74 811-13-13

www.restauracja-expansja.pl

 

Gospoda GS Samopomoc Chłopska

ul. Międzyleska 16, 57-220 Domaszków

Tel. 74 813-20-28

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Agroturystyka Pod Gniewoszem

Gniewoszów 24, 57 – 522 Domaszków

Tel. 74 811-91-41

 

Agroturystyka Wojtulanka – Gniewoszów

Gniewoszów 2, 57-522 Gniewoszów

Tel. 74 811-87-06

 

Gniewoszów - Kawałek Raju

Gniewoszów 11, 57-530 Międzylesie

Tel. 603-782-521

www.facebook.com/pages/Gniewoszów/181157861918006

Email: iandi.piotr.wysocki@gmail.com

 

Touristeninformation:

Centrum Informacji Turystycznej

ul. Mały Rynek 2/1, 57 – 500 Bystrzyca Kłodzka

Tel. 74 811-37-31

www.bystrzycaklodzka.pl, www.zgs.ta.pl

Email: promocja@bystrzycaklodzka.pl, zgs@ta.pl

 

Informacja Turystyczna

ul. Sobieskiego 2, 57 – 530 Międzylesie

Tel. 74 812-63-41