Ciepłowody – Burg, heute ungenutzt, zum Teil verfallen
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Ciepłowody – Burg, heute ungenutzt, zum Teil verfallen

Im 12. Jahrhundert stand an der Stelle der heutigen Burgruine eine kleine, hölzerne Wallburg – der Sitz von Albrecht dem Bärtigen – ein Ritter, der aus dem mächtigen deutschen Geschlecht derer von Bart stammte. An der Wende des 13./14. Jahrhunderts begann ein weiterer Besitzer der Ländereien von Tepliwoda (Ciepłowody) mit dem Bau einer Burg, die von einer Steinmauer umgeben war. Den Bau setzte im 14. Jahrhundert - Johann Seckil fort. Nach dessen Tod im Jahre 1340 erbten seine Söhne, zuerst Albert, später Benesch die Burganlage in Form eines drei- oder viergeschossigen Turms, einer Wehrmauer, Graben und Holzgebäuden. 1441 herrschte der Raubritter Georg von Reibnitz über die Burg. Dessen Überfälle auf Kaufleute, königliche und geistliche Beamte beendete 1443 ein Heer der Breslauer Bürgerschaft unter der Führung von Herzog Wilhelm von Troppau und dem Bischof Konrad von Oels. Die im Sturm genommene Burg war ab jener Zeit im Besitz der Münsterberger Herzoge, bis zum Jahre 1502, als das Gebäude von den Brüdern Heinrich und Konrad Seidlitz erworben wurde. 1547 wurde im Auftrag dieser Familie ein Umbau der Burg im Renaissance-Stil vorgenommen. Die Pläne für den Umbau stammten von Giovanni Bernardo aus Verona, an den Arbeiten war ebenfalls Giovanni Battista Parr beteiligt. Die Festungsanlage bestand aus 50 Räumlichkeiten mit einer Fläche von 1500 m². Umgebaut wurde auch der Turm, an dem die Wohngebäude entstanden. Die Gesamtanlage wurde durch Basteien verstärkt. 1722, als die Anlage schon in einem schlechten Zustand war, übernahm diese das Geschlecht der Schreyvogl. Die nächsten Besitzer war das Geschlecht Schweinichen. Das immer mehr zur Ruine verfallende Gebäude wurde 1841 durch ein Feuer noch weiter zerstört. Während des Wiederaufbaus verlor die Burg ihren ursprünglichen Charakter. Über das 19. Jahrhundert gehörte das Anwesen Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau sowie den Fürsten von Sachsen-Weimar.

Heute ist die Burgruine in Tepliwoda (Ciepłowody) in Privathand. Das Gebäude ist nicht repariert. Neben dem Wohnturm ist ein Überbleibsel des Umbaus im 19. Jahrhundert erhalten – ein sich auf Säulen stützenden Bogengang aus Backstein. Neben der Anlage wachsen zahlreiche alte Eichen (die ersten von diesen wurden wahrscheinlich im 15. Jahrhundert im Auftrag von Georg Reibnitz gepflanzt). Ein Betreten der oberen Geschosse ist nicht möglich. An der Südseite ist ein Rest der Brücke mit Stützpfeilern erhalten.

 

Kontakt:

keine.

 

Anfahrt:

Ciepłowody liegt 14 km nordöstlich von Ząbkowice Śląskie, 20 km von Dzierżoniów. Busse der Firma Polbus von Ząbkowice Śląskie. Die Haltestelle befindet sich in der Nähe der Burg.  Die Burg liegt im Zentrum des Ortes in der Nähe der Kirche.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Die Burg ist nicht für Touristen geöffnet, sie befindet sich in Privathand. Der Besitzer hat jedoch nichts dagegen, dass das Objekt aus der Nähe betrachtet wird.

 

Parkmöglichkeiten:

Man in der Nähe der Burg parken.

 

Gastronomie:

Sebastian BAR Maria Stelmach

ul. Ząbkowicka 52, 57 - 211 Ciepłowody

Tel. 74 810-34-98

 

Pierzeja s. c.

Rynek 14, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 815-12-65

 

Pod Arkadami. Restaurant

Rynek 22, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 641-00-04

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Hotel Apollo

Szklary – Huta 26, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 662-479-251

www.hotelapollo.nocowanie.pl

 

Kwatera Prywatna Kasia i Tomek

Krzelków 43B, 57 – 220 Ziębice

Tel. 74 815-55-19, 600-927-186

 

Pokoje Noclegowe Dydo Krystyna

ul. Zdrojowa 4, 58 – 231 Przerzeczyn-Zdrój

Tel. 74 837-50-74

 

Touristeninformation:

Powiatowe Centrum Informacji Turystycznej

ul. Św. Wojciecha 5/1, 57 – 200 Ząbkowice Śląskie

Tel. 74 815-74-01

www.ziemiazabkowicka.pl

Email: promocja@zabkowice-powiat.pl

Geöffnet: Mo.-Fr. 8.30-15.30, Sa. 10.00-14.00; (V-IX) So. 10.00-14.00.