Chocianów - Schloss
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Chocianów - Schloss

Ende des 13. Jahrhunderts existierte hier eine Burg, die von Herzog Bolko von Schweidnitz für seine Neffen, die Söhne des Herzogs von Liegnitz und Breslau Heinrich V., errichtet worden war. 1599 war der Besitzer Sigismund von Nostitz, der den Umbau des Familiensitzes im Renaissance-Stil vornahm. Die nächste Modernisierung fand Mitte des 17. Jahrhunderts und 1682 statt. In den Jahren 1728-1732 errichtete der nächste Besitzer, Melchior Gottlob von Redern, eine neue Barockresidenz nach Plänen von Martin Frantz. Im 19. Jahrhundert wurden Renovierungen durchgeführt (hauptsächlich im Inneren). Das Gebäude wurde 1945 beschädigt und später gegen den Verfall gesichert. Seit 1997 wird es restauriert.

Seit 1997 hat das Schloss einen privaten Besitzer und wird restauriert. Es handelt sich um einen quadratischen Bau mit vier Gebäudeflügeln, einem kleinen Innenhof und einem mittelalterlichen Turm in der Mitte. Es hat zwei Stöcke mit einem erhöhten Keller. Die Vorderfront zeigt nach Westen. Die Fassaden werden von Pilastern in breiten Abständen betont. Der Mittelrisalit der Fassade ist von Halbsäulen umfasst, mit einem Balkon in der Mitte. An der Südfassade, die zum Garten hin zeigt, befindet sich eine symmetrisch geformte, dreiläufige Treppe und Portikusrisalit mit Loggia und Gartensaal im Erdgeschoss.  Im Inneren des Schlosses befinden sich u. a. der Ballsaal und ein prächtiges Treppenhaus. Das Schloss wurde als dominierendes Element innerhalb des zur selben Zeit entstandenen Gartens projektiert – die Gartenfront des Gebäudes markiert zwei Sichtachsen auf die Gartenanlage.

Um das Schloss erstreckt sich der ehemalige Park, der 1730 wohl auch nach Plänen von M. Frantz angelegt wurde. An der Vorderfront der Residenz entstand ein Ehrenhof, der an den Seiten von den langen, niedrigen Gebäuden des Wagenhauses und der Pferdeställe eingefasst wird. In der Mitte des Hofes befand sich ein Springbrunnen. An der Südfassade lag ein Wasserbecken, auf dessen Wasseroberfläche sich das Schloss spiegelte, und das für eine weite Perspektive sorgte. Der Garten hatte eine gleichmäßige Gestalt und wurde von Vasen und Skulpturen geziert. Ein Teil der Anlage war ein Obstgarten, in dem im Jahre 1830 500 Orangenbäume und Ananassträucher wuchsen. In der zweiten Hälfte 19. Jahrhunderts wurde der Garten vergrößert und in einen großflächigen Landschaftspark umgewandelt. Für diesen Zweck wurden die nahen Feuchtwiesen adaptiert. Den Park umlief eine Promenade und das Innere war von einem Netz verschlungener Wege und Alleen durchzogen. Der in seiner Zusammensetzung sehr unterschiedliche Baumbestand war hauptsächlich in Form von Gruppen am Rande des Parks oder um die zwei größten Lichtungen herum komponiert. Im ehemaligen Garten wurden zwei Hainbuchenalleen angelegt. Es handelte sich um eine der wertvollsten Schloss- und Parkanlagen in Schlesien als Beispiel einer umfassenden Planung einer Residenz mit Garten und wirtschaftlichen Einrichtungen.

Heute sind das Schloss und die Nachbargebäude renoviert und nicht für Besucher zugänglich. Der Garten und Park sind allgemein zugänglich, allerdings nicht gepflegt. Die noch erkennbare ursprüngliche Wegeführung wird immer mehr von der Natur zurückerobert. 

 

Kontakt:

keine.

 

Anfahrt:

Die Stadt liegt im Kreis Polkowice, 17 km von Polkowice, 25 km von Lubin.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Das Objekt kann nur von außen bewundert werden.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen: -

 

Parkmöglichkeiten:

keine

 

Gastronomie:

RestaurantJagienka

ul. Żeromskiego 13, 59-140 Chocianów

Tel. 76 818-55-67

www und Email: keine

 

RestaurantDorotka

pl. Wolności 21, 59-140 Chocianów

Tel. 76 818-55-83

www und Email: keine

 

PizzeriaMagnolia

ul. W. Kossaka 5A, 59-100 Polkowice

Tel. 508-920-120

www.pletval.polkowice.pl/patryk/magnolia/index.php?page=onas

Email: keine

 

Restaurant Pub Dwór Piastów

ul. Targowa 5, 59-100 Polkowice

www und Email: keine

 

RestaurantAspri

ul. Chełmońskiego 7, 59-100 Polkowice

Tel. 76 845-11-40

www.aspripolkowice.zjedz.com.pl

Email: keine

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Gospodarstwo agroturystyczneStary Młyn

ul. Kościuszki 25, 59-140 Chocianów

Tel./fax 76 818-53-35, 506-048-950, 517-303-704

starymlyn-agro.pl

Email: agro@gmail.com

 

Gospodarstwo agroturystyczne „Dworek w Chocianowie

ul. Spacerowa 11a, 59-140 Chocianów

Tel. 502-409-309

www.dworekwchocianowie.nocowanie.pl

Email: dworekchocianow@wp.pl

 

Dwór Ziemowit

ul. Nagietkowa 14A, 59-101 Polkowice

Tel. 76 845-02-89, fax 76 817-38-60

dwor-ziemowit.pl

Email: dworxziemowit@wp.pl

Zajazd u Zenka

ul. T. Babisza 2a, 59-100 Polkowice

Tel./fax 76 722-22-22

www.zajazduzenka.pl

Email: zajazd@zajazduzenka.pl

 

HotelAqua

ul. Młyńska 6, 59-100 Polkowice

Tel. 76 746-27-00, fax 76 746-28-00

www.aquahoTel.pl

Email: recepcja@aquahotel

 

HotelPolkowice

ul. Hubala 24, 59-100 Polkowice

Tel. 76 847-04-57

www und Email: keine

 

Touristeninformation

Centrum Informacji Turystycznej w Polkowicach

„Aquapark” Polkowice

ul. Młyńska 4, 59-100 Polkowice

Tel. 76 746-27-27

www.aquapark.com.pl/kontakt.htm

Email: cit@aquapark.com.pl

 

Literatur

§  Brzezicki Sławomir, Nielsen Christine, Grajewski Grzegorz, Popp Dietmar (red.), Zabytki sztuki w Polsce. Śląsk, Warszawa 2006.

§  Kajzer Leszek, Kołodziejski Stanisław, Salm Jan (red.), Leksykon zamków w Polsce, Warszawa 2010.

§  Pilch Jerzy, Leksykon zabytków architektury Dolnego Śląska, Warszawa 2005.

§  www.chocianow.pl.