Bagno – Schloss- und Parkanlage
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Bagno – Schloss- und Parkanlage

Das Schloss in Heinzendorf (Bagno) bei Obernigk (Oborniki Śląskie) entstand am Anfang des 18. Jahrhunderts als Sitz schlesischer Adelsfamilien. Der älteste, barocke Teil der Residenz wurde im Auftrag von Heinrich Leopold Graf von Seherr–Thoss und seiner Gemahlin errichtet. Im Laufe der ersten zwei Jahrhundert wechselte das Anwesen mehrfach seine Besitzer. 1905 erwarb es der Breslauer Industrielle und Brauereibesitzer – Georg Kissling. In den Jahren 1907 – 1914 wurde in seinem Auftrag das Barockgebäude erweitert. Das bestehende Schloss wurde modernisiert und entstand noch ein zweites Schlossgebäude im Stil des Neubarock, das sog. Neue Palais (die Pläne stammten vom Architekten Paweł Jarosch). Diese Veränderungen dienten hauptsächlich dazu, den Kaiser zu beeindrucken, von dem die Erhebung Kisslings in den Adelsstand abhing, die dieser sich so sehr wünschte. Extra für einen Besuch des Kaisers wurde das Westtor erbaut, das an einen Triumphbogen erinnert. Die Treppe, die von einem steinernen Korridor ins Obergeschoss führte, sowie das gerade genannte Tor wurden in Erwartung des hohen Gastes – Kaisertreppe und Kaisertor genannt. Über dem Tor ist die Inschrift zu sehen: „Veritate et Justitia” („Wahrheit und Gerechtigkeit”). In den Fenstern des Zwischengeschosses wurden Vitrinen mit den Personifizierungen oben genannten Spruchs untergebracht. Nach 1922 erbte der Sohn von Georg Kissling, Conrad Kissling den Besitz. 1927 erwarb von diesem die Schlesische Bodenkreditbank den Besitz Heinzendorf zusammen mit dem Schloss und nach drei Jahren ging dieser an den Orden der Salvatorianer über. 1933 übernahmen die Mönche auch die Gutsgebäude. 1940 wurde dem Orden befohlen das Kloster zu verlassen und es wurde hier ein Lager für deutschstämmige Umsiedler aus Jugoslawien, Warschau und  Łódź eingerichtet.  1945 übernahm das Schloss die Rote Armee. Die Salvatorianer erhielten das Schloss in Heinzendorf nach dem Krieg zurück.

Im ältesten Gebäudeflügel im Barockstil befinden sich zwei Ballsäle. Im Festsaal sind bis heute die Holzdecken mit heraldischen Verzierungen erhalten. Der zweite der beiden prächtigen Säle – der Jagdsaal ist mit Täfelung sowie Ledertapete und besitzt einen funktionierenden Kamin.

Heute gehört die Schloss- und Parkanlage in Bagno dem Orden der Salvatorianer. In der Anlage befinden sich das Ordenshaus und ein Priesterseminar. Das Schloss ist restauriert und von einem fünf Hektar großen Landschaftspark umgeben, in dem u. a. eine Kirche, eine künstliche Grotte und die Philosophen-Laube erhalten ist.

 

Kontakt:

Klasztor Salwatorianów i Wyższe Seminarium Duchowne

Bagno 86, 55 – 120 Oborniki Śląskie

Tel. 71 310-61-26

Email: seminarium@sds.pl

 

Anfahrt:

Bagno liegt 35 km nordwestlich von Breslau, 2 km westlich der Landstraße von Oborniki Śląskie nach Żmigród. Anfahrt  mit der Bahn bis Osola (3 km vom Schloss) oder mit dem Bus aus Oborniki (Haltestelle am Schloss) möglich.

 

Besichtigungsmöglichkeiten:

Das Schloss kann einzig sonntags besichtigt werden, 13 – 17 Uhr. Andere Termine müssen mit dem Seminar abgestimmt werden. Führer ist einer der Mönche. Eintritt – als Spende nach eigenem Ermessen.

 

Ständige und zyklische Veranstaltungen:

keine

 

Parkmöglichkeiten:

Am Kloster Parkplätze für Touristen.

 

Gastronomie:

Restaurant i Usługi Noclegowe Bis

ul. Piłsudskiego 26 a, 56 - 100 Wołów

Tel. 71 389-30-38

 

Pizzeria Gradioli

pl. Szkolny 1, 56 - 100 Wołów

Tel. 71 389-36-00

 

Noclegi i Restaurant Retro

ul. Piłsudskiego 8, 55 - 120 Oborniki Śląskie

Tel. 71 310-27-04, 71 310-13-92

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Pensjonat Carino

Bagno 7

Tel. 71 310-64-18

 

Pensjonat Agro – Nis

ul. Modrzewiowa, Osolin

Tel. 71 310-63-40

 

Ośrodek Wypoczynkowy Nad Stawem

Osolin, ul. Stawowa 46, 55 – 120 Oborniki Śląskie

Tel. 503-461-106

www.nadstawem.net.pl

Kontaktformular auf der Website

 

Touristeninformation:

InfoPunkt

ul. Skłodowskiej 31/II, 55 - 120 Oborniki Śląskie

Tel. 508-141-202